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Der aktuelle Ebola-Ausbruch im Osten der Demokratischen Republik Kongo ist laut dem Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, noch nicht unter Kontrolle. Da sich das Virus – ein seltener Bundibugyo-Typ, der durch herkömmliche Tests zunächst nicht erkannt wurde – wochenlang unbemerkt ausbreiten konnte, hinkt die Bekämpfung der Krankheit hinterher. Bislang sind im Kongo 363 Fälle und 62 Todesfälle offiziell bestätigt, wobei die WHO von einer hohen Dunkelziffer ausgeht. Im benachbarten Uganda wurden zudem 15 Infektionen registriert. Ein positiver Trend zeigt sich zumindest bei den Verdachtsfällen, deren Zahl durch das Abarbeiten negativer Proben und den Ausbau der Testkapazitäten vor Ort auf unter 170 gesunken ist.
Die Eindämmung stößt jedoch auf massive Hürden. Die für den Stopp der Ausbreitung notwendige Isolation von Kontaktpersonen gelingt derzeit nur bei 45 Prozent der Betroffenen, erforderlich wären jedoch über 90 Prozent. Zudem erschweren Misstrauen, Aberglaube und Desinformation in der Bevölkerung die Arbeit der Helfer, da viele Kranke aus Angst die Behandlungszentren meiden. Um der Krise medizinisch entgegenzuwirken, treibt die WHO parallel die Entwicklung spezifischer Impfstoffe und Therapeutika für diesen Virustyp voran.
Wie prekär die Lage vor Ort bleibt, verdeutlicht ein aktueller Vorfall in der Provinz Ituri. Dort fahndet die Polizei nach fünf mutmaßlich infizierten Häftlingen, die wegen Ebola-Symptomen aus einem Gefängnis verlegt wurden, dann aber aufgrund laxer Sicherheitsvorkehrungen aus einem Behandlungszentrum fliehen konnten. Das tödliche Ebolavirus wird durch Körperkontakt und Körperflüssigkeiten übertragen und verursachte bereits in der Vergangenheit verheerende Krisen. So forderten die Epidemie in Westafrika (2014–2015) mehr als 11.000 und ein schwerer Ausbruch im Ostkongo (2018–2020) rund 2.300 Todesopfer.
Dieser Artikel wurde mit Hilfe von KI erstellt.
Geschrieben von: redaktion
Die nächtliche Sendung „Mit der WM durch die Nacht“ begleitet Hörerinnen und Hörer in der Zeit von 0:00 bis 5:00 Uhr mit einem Musikmix mit beliebten Hits. Das Programm richtet sich dabei an Nachtschichtarbeiter, Nachteulen sowie Frühaufsteher gleichermaßen. Ein besonderer inhaltlicher Schwerpunkt liegt in der Stunde zwischen 1:00 und 2:00 Uhr auf der Rubrik „Bedtime Story“, in der Hörbücher oder Podcasts präsentiert werden, um den Tag ruhig ausklingen zu lassen und das Einschlafen zu erleichtern. Dazu aktuelles von der WM 2026.
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