Genuss

Lieblingsgetränk Kaffee: Preisgrenzen, Vorlieben, Wünsche – wie ticken Kaffeetrinker?

today2. Juni 2026 8

Hintergrund
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Der Kaffeekonsum in Deutschland bleibt trotz stark gestiegener Preise hoch: Im Schnitt trinken die Menschen rund 160 Liter pro Kopf und Jahr, was etwa 3,2 Tassen täglich entspricht. Für zwei Drittel der Bevölkerung ist das Getränk aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Beim Kauf und der Zubereitung verliert die traditionelle Filterkaffeemaschine (43 %) zunehmend an Boden gegenüber dem Vollautomaten (42 %), der seit 2015 massiv an Beliebtheit gewonnen hat. Geschmacklich führt der klassische Filterkaffee jedoch weiterhin vor Caffè Crema und Cappuccino.

Die wirtschaftliche Entwicklung der letzten Jahre hat Kaffee für fast die Hälfte der Befragten (47 %) zu einem Luxusgut gemacht. Bedingt durch Ernteausfälle lag der Preis für Bohnenkaffee im April 2026 etwa 57 % höher als noch 2020. Als Reaktion darauf kaufen 85 % der Verbraucher Kaffee bevorzugt im Angebot, legen Vorräte an oder weichen auf günstigere Eigenmarken aus. Die Schmerzgrenze beim Kilopreis liegt für die Mehrheit zwischen 10 und 13 Euro. Auch in der Gastronomie macht sich der Preisanstieg bemerkbar: Deutschland liegt mit einem durchschnittlichen Cappuccino-Preis von 3,57 Euro im oberen EU-Mittelfeld, während die absolute Schmerzgrenze für einen Espresso im Restaurant bei 4,50 Euro liegt.

Mit Blick auf die Zukunft und Nachhaltigkeit wünschen sich die Konsumenten vor allem sinkende Preise sowie fairere Arbeitsbedingungen und bessere Löhne in den Anbauländern. Innovationssprüngen stehen die Kaffeetrinker eher skeptisch gegenüber: Während eine KI-Kaffeemischung noch für gut ein Drittel denkbar wäre, stoßen Labor-Kaffee oder die gezielte Koffeinaufnahme per Tablette auf deutliche Ablehnung – lediglich in der jüngeren Altersgruppe zwischen 18 und 35 Jahren kann sich bereits mehr als jeder Dritte den Verzicht auf das eigentliche Getränk zugunsten einer Koffeinpille vorstellen.

Dieser Artikel wurde mit Hilfe von KI erstellt.

Geschrieben von: redaktion

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