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Marius Borg Høiby legt Berufung gegen Vierjahreshaft ein

today16. Juni 2026 2

Hintergrund
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Nach seiner Verurteilung wegen zweifacher Vergewaltigung zu einer vierjährigen Haftstrafe hat Marius Borg Høiby, der 29-jährige Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit, über seine Verteidiger umgehend Berufung angekündigt. Während das Gericht ihn von zwei weiteren Vergewaltigungsvorwürfen freisprach und das Strafmaß deutlich unter den von der Staatsanwaltschaft geforderten sieben Jahren und sieben Monaten lag, beteuert Høiby weiterhin seine vollständige Unschuld. Neben der Freiheitsstrafe wurde er zu Schadensersatzszahlungen in Höhe von 640.000 Kronen sowie einem fast zweijährigen Führerscheinentzug verurteilt. Das Berufungsverfahren könnte voraussichtlich im Jahr 2027 beginnen.

Parallel zur angekündigten Berufung bemüht sich die Verteidigung um eine sofortige Haftentlassung des 29-Jährigen, der den Prozess krankheitsbedingt zuletzt per Videoübertragung aus dem Gefängnis Ila verfolgte. Die Anwälte begründen den dringenden Entlassungsantrag vor allem mit der schweren chronischen Lungenerkrankung seiner Mutter, Kronprinzessin Mette-Marit, und der emotionalen Belastung für die Familie. Die Staatsanwaltschaft stellt sich dem Antrag jedoch aufgrund einer weiterhin bestehenden Rückfallgefahr entgegen. Eine zeitnahe Entscheidung der norwegischen Justiz über den Verbleib in Haft wird erwartet.

Geschrieben von: redaktion

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