play_arrow
Radio MusicStar – .Regional Ruhrgebiet West/Niederrhein .Regional Ruhrgebiet West/Niederrhein
play_arrow
Radio MusicStar – .Regional Düsseldorf/Bergisches Land .Regional - Düsseldorf/Bergisches Land
play_arrow
Radio MusicStar – .Regional Rheinland .Regional - Rheinland
play_arrow
Radio MusicStar – R.G. Show (24/7) Die musikalische Wundertüte (24/7)
play_arrow
Radio MusicStar – Urban Life .Best of Urban, Hip Hop and Rap
Was für eine Nacht, was für ein Drama – und was für ein historischer Triumph! Bulgarien hat es geschafft und zum ersten Mal in der Geschichte des Eurovision Song Contests die europäische Musikkrone erobert. In einem nervenaufreibenden Voting-Krimi setzte sich die bulgarische Pop-Sensation DARA gegen die europäische Konkurrenz durch und holte die meisten Punkte des Abends nach Sofia.
Schon nach den Jury-Votings zeichnete sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen ab, doch als die Stimmen des weltweiten Publikums verkündet wurden, gab es kein Halten mehr: DARA stürmte an die Spitze. Mit einer hochenergetischen Performance, stimmlicher Perfektion und einer modernen, mitreißenden Show traf sie mitten in das Herz von Millionen Zuschauern.
Hinter diesem triumphalen Erfolg steckt jedoch eine Geschichte, die das Herz von Pop-Fans – besonders im deutschsprachigen Raum – höher schlagen lässt. Denn DARAs Weg ins Rampenlicht begann vor über zehn Jahren unter den Augen einer absoluten Musik-Ikone: Lucy Diakovska.
Die quirlige Sängerin, die als Mitglied der legendären Girlgroup No Angels Musikgeschichte schrieb und erst kürzlich wieder im deutschen Fernsehen (unter anderem als Dschungelkönigin) glänzte, war damals als Jurorin und Mentorin in der bulgarischen Version von The X Factor tätig. Genau dort entdeckte und förderte sie das damals noch blutjunge Talent DARA.
Lucy Diakovska erkannte schon früh das außergewöhnliche Potenzial der heutigen ESC-Siegerin. Sie coachte sie, gab ihr das nötige Rüstzeug für die große Bühne mit auf den Weg und glaubte an sie, als DARA noch am Anfang ihrer Karriere stand. Dass ausgerechnet diese Schülerin nun mehr als eine Dekade später den größten Musikpreis Europas nach Hause holt, rührte auch die Mentorin zu Tränen.
„Ich bin fassungslos und unendlich stolz“, äußerte sich eine sichtlich bewegte Lucy Diakovska kurz nach dem Finale. „Ich wusste vor über zehn Jahren, dass sie für die ganz großen Bühnen bestimmt ist. Heute hat sie es der ganzen Welt bewiesen!“
Für Bulgarien ist dieser Sieg die Erlösung von einem langen Trauma. Bisher war ein zweiter Platz durch Kristian Kostov im Jahr 2017 das höchste der Gefühle. Nach Jahren des Bangens, kreativer Pausen und knapper Niederlagen hat DARA das Land nun endgültig in den Pop-Olymp katapultiert.
Sofia darf sich im nächsten Jahr also auf ein musikalisches Großereignis der Extraklasse freuen, wenn der Eurovision Song Contest zum ersten Mal in Bulgarien ausgetragen wird. Eines ist sicher: Lucy Diakovska wird in der ersten Reihe sitzen, um ihren Schützling zu feiern.
Geschrieben von: redaktion
Die Sendung fungiert als Filter in einer überfluteten Musikwelt. Wir spielen nicht die Top 40, sondern die Hits von morgen und die Perlen von gestern, die heute noch inspirieren. Der Vibe ist urban, authentisch und leidenschaftlich.
closeCopyright Audio Werk Digital UG (haftungsbeschränkt)
Beitrags-Kommentare (0)