Niederrhein-Ruhrgebiet

Rhein in NRW erreicht historischen Tiefstand

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Hintergrund
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Der Rhein in Nordrhein-Westfalen steht vor einem neuen Niedrigwasser-Rekord. Am Wochenende werden die Pegelstände voraussichtlich so niedrig sein wie noch nie seit Beginn der Messungen.

Besonders für die Schifffahrt bedeutet der niedrige Wasserstand eine Herausforderung. Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Rhein kontrolliert den Fluss deshalb täglich. Die Mitarbeiter überprüfen unter anderem die Fahrrinne und die grünen Markierungstonnen, die den Schiffen den sicheren Weg zeigen.

Bei niedrigem Wasser ist die Fahrrinne deutlich schmaler. Gleichzeitig sind weiterhin viele Frachter auf dem Rhein unterwegs. Weil die Schiffe weniger Ladung aufnehmen können, müssen mehr Fahrten stattfinden.

Während große Schiffe ihre Position über digitale Systeme erkennen, müssen vor allem Sportbootfahrer besonders vorsichtig sein. Wer sich zu nah am Ufer bewegt, kann außerhalb der Fahrrinne auf Grund laufen.

Der niedrige Wasserstand bringt auch historische Funde ans Licht. An der niederländischen Grenze ist erneut das Wrack der „De Hoop“ sichtbar geworden. Der Frachter war vor rund 130 Jahren nach einer Explosion gesunken.

Bereits 2018 hatte der Rhein einen Rekord-Niedrigstand erreicht. Die aktuellen Prognosen gehen davon aus, dass die Pegelstände an diesem Wochenende noch darunter liegen könnten.

Geschrieben von: Yanyu Zheng

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