Amerika

Gerichtlicher Beschluss zur Entfernung von Trumps Namen am Kennedy Center

today14. Juni 2026 4

Hintergrund
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Aufgrund eines Urteils von Bundesrichter Christopher Cooper wurde der Name von Donald Trump von der Fassade und der Website des renommierten Kennedy Centers in Washington entfernt. Der Richter entschied, dass die Namensergänzung rechtswidrig war, da die Befugnis für Umbenennungen ausschließlich beim US-Kongress liegt. Anträge des Justizministeriums und des vom Präsidenten neu eingesetzten Verwaltungsrats, das Urteil auszusetzen, wurden abgewiesen; ein Berufungsverfahren bei einem höheren Gericht läuft jedoch bereits. Die Demontagearbeiten an der Marmorfassade verzögerten sich wegen Unwettern kurzzeitig, wurden aber unter großem öffentlichem Interesse – sowohl vor Ort als auch via Livestream – vollzogen. Viele Schaulustige reagierten positiv und sahen darin den Schutz des ursprünglichen Namensgebers John F. Kennedy.

Zusätzlich stoppte Richter Cooper vorerst Trumps Plan, das 1971 eröffnete Kulturzentrum ab dem 4. Juli für zweijährige Renovierungsarbeiten komplett zu schließen. Dem Konflikt vorausgegangen war ein radikaler Umbau der Institution: Trump hatte nach seinem Amtsantritt die Leitung entlassen, sich selbst an die Spitze des Gremiums gesetzt und im Dezember seinen eigenen Namen über den von Kennedy setzen lassen. Er begründete sein Vorgehen damit, die aus seiner Sicht linke und „woke“ Institution durch ein „patriotisches“ Kulturprogramm zu ersetzen.

Geschrieben von: redaktion

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