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Zwischen Ordnungswahn und Titeljagd: Alexander Zverevs Mission in Wimbledon

today6. Juli 2026 2

Hintergrund
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Abseits des Tennisplatzes pflegt Alexander Zverev einen extremen, fast schon abergläubischen Ordnungssinn. Der Olympiasieger von 2021 legt akribischen Wert auf perfekt gerade ausgerichtete Alltagsgegenstände wie Schuhe oder Zahnbürsten und duldet vor dem Schlafengehen keinen einzigen Wassertropfen im Waschbecken – eine Marotte, über die seine beruflich abwesende Partnerin Sophia Thomalla auf Instagram scherzte, sie habe vor der Beziehung nicht gewusst, dass Wasser im Waschbecken „illegal“ sei. Auf dem Court lassen den Weltranglisten-Dritten solche Eigenheiten jedoch kalt. Um seinen Fokus komplett auf das Turnier zu richten, bleibt sein Smartphone während des gesamten Grand Slams ausgeschaltet.

Sportlich strebt der Hamburger im Südwesten Londons eine persönliche Premiere an: Nach drei bitteren Achtelfinal-Niederlagen in den Jahren 2017, 2021 und 2024 will er diesmal unbedingt ins Viertelfinale einziehen. Getragen von der Selbstsicherheit seines jüngsten Triumphs bei den French Open und einer gereiften, emotionalen Gelassenheit, geht Zverev favorisiert in sein nächstes Match. Die Hürde im Achtelfinale ist allerdings hoch: Mit dem 24-jährigen Tschechen Jiri Lehecka wartet ein aggressiver Top-20-Spieler. Da Lehecka in Topform agieren dürfte, stellt er für Zverev die bislang härteste Belastungsprobe des Turniers dar, auf die sich die deutsche Nummer eins jedoch bestens vorbereitet fühlt.

Geschrieben von: redaktion

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