Fußball-WM 2026

Nach WM-Gruppenspiel: Trainer der Ivorer beklagt mangelndes Fairplay des DFB-Teams

today21. Juni 2026 6

Hintergrund
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Nach dem umkämpften Sieg des DFB-Teams über das der Elfenbeinküste bei der Fußball-WM erhebt der Trainer der Ivorer Vorwürfe. Es geht um eine Szene mit Wilfried Singo.

Trainer Emerse Faé hat der DFB-Auswahl nach der 1:2-Niederlage seines Teams aus der Elfenbeinküste fehlendes Fairplay vorgeworfen. „Wir nehmen uns solche Nationen als Beispiel, um uns weiterzuentwickeln, und ich war ein wenig enttäuscht über den Mangel an Fair Play dieser deutschen Mannschaft“, sagte der 42-Jährige bei der Pressekonferenz nach der WM-Partie in Toronto.

„Von einer großen Nation wie Deutschland hätte man etwas mehr Fairplay erwarten können, als Singo den Ball wegen einer Verletzung ins Aus spielte“, sagte Faé zu einer Szene in der 80. Minute, die für viel Aufregung sorgte.

Fairplay bei der Fußball-WM

Was war passiert? Wilfried Singo hatte sich nach einem Zweikampf mit Kai Havertz an den offensichtlich verletzten hinteren Oberschenkel gegriffen und den Ball ins Aus gespielt. Nachdem er sich schon außerhalb des Spielfelds befand, ließ er sich wieder über die Außenlinie fallen. Dadurch erzwang er eine Unterbrechung und verhinderte einen schnellen Einwurf des Gegners. Nicht nur Bundestrainer Julian Nagelsmann war darüber völlig aufgebracht.

Faé ärgerte sich dann darüber, wie es nach der Szene weiterging. „Wir hätten uns gewünscht, dass sie uns den Ball zurückspielen“, sagte er in Richtung des deutschen Teams. Außenverteidiger Nathaniel Brown lieferte sich mit dem Chefcoach der Ivorer ebenfalls ein Wortgefecht. „Ich habe ihm einfach gesagt, er solle bescheiden bleiben. Es stimmt, er hat ein super Spiel gemacht, er ist in einer sehr, sehr starken Nationalmannschaft. Aber ich denke, er muss nicht schlecht über uns reden, nur weil er zurückliegt, oder weil es 1:1 steht und er gerne gewinnen würde“, kritisierte Faé.

Geschrieben von: redaktion

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