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#13 | KREBS IST SO EIN BESCHISSENES TABU! - MIT SUSANNE KLEHN RE*PLAY
Bitteres Ende einer fabelhaften Saison für Rot-Weiss Essen. Trotz einer perfekten Ausgangslage verpassen die Bergeborbecker den ersehnten Sprung in das Unterhaus des deutschen Fußballs. SpVgg Greuther Fürth dreht im Rückspiel auf und bleibt zweitklassig.
Es hat nicht gereicht. Der Traum von der ersten Zweitliga-Saison seit der Spielzeit 2006/07 ist für Rot-Weiss Essen am Dienstagabend (26.05.) auf brutalste Art und Weise geplatzt. Im Rückspiel der Zweitliga-Relegation mussten sich die Nordrhein-Westfalen der SpVgg Greuther Fürth mit 0:2 (0:0) geschlagen geben. Da nützte auch der umjubelte 1:0-Hinspielsieg aus der vergangenen Woche nichts mehr – in der Endabrechnung behalten die Franken knapp die Oberhand.
Nach einer nervösen und von Taktik geprägten ersten Halbzeit, in der RWE das knappe Polster aus dem Hinspiel noch leidenschaftlich verteidigte, erhöhte Fürth nach dem Seitenwechsel drastisch das Tempo. Die Spielvereinigung zeigte vor heimischer Kulisse das Gesicht eines gestandenen Zweitligisten, nutzte ihre Chancen eiskalt und drehte die Partie im Gesamtergebnis auf 2:1.
Essen warf in den Schlussminuten noch einmal alles nach vorne, fand jedoch kein Durchkommen mehr gegen die stabil stehende Defensive der Hausherren.
| Spiel | Ergebnis | Torschützen | Status |
|---|---|---|---|
| Hinspiel (Hafenstraße) | 1:0 für Essen | N.N. | Hoffnung keimt auf |
| Rückspiel (Fürth) | 2:0 für Fürth | N.N. | Fürth bleibt in Liga 2 |
| Gesamtergebnis | 2:1 für Fürth | – | RWE bleibt drittklassig |
Während in Fürth der Stein erleichtert vom Herzen fällt und die Planungen für ein weiteres Jahr in der 2. Bundesliga anlaufen, herrscht bei den mitgereisten RWE-Fans tiefe Trauer. Die Rückkehr in den Profifußball-Oberbau war greifbar nah, am Ende fehlte den Essenern in der Fremde jedoch die nötige Durchschlagskraft.
Fazit: Für Rot-Weiss Essen gilt es nun, den bitteren Schmerz zu verarbeiten, den Blick wieder nach vorne zu richten und in der kommenden Drittliga-Saison einen neuen Anlauf zu nehmen. Das Fundament für den Erfolg ist gelegt – auch wenn der ganz große Wurf dieses Mal ausblieb.
Geschrieben von: redaktion
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