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Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat beschlossen, die traditionsreiche Nordische Kombination nach über einhundert Jahren (seit 1924) aus dem Programm der Olympischen Winterspiele für 2030 in Frankreich zu streichen. Als Hauptgründe nennt das IOC die mangelnde Leistungsdichte, da sich die Medaillen auf nur wenige Nationen verteilen, sowie anhaltend schwache Publikumsbewertungen, TV-Quoten und Social-Media-Reichweiten bei den vergangenen Winterspielen. Diese Entscheidung trifft die Sportwelt hart, insbesondere die Athletinnen: Die Nordische Kombination war die letzte Wintersportart ohne weibliche Beteiligung bei Olympia. Mit dem Gesamtaus für 2030 platzt somit auch die lang erhoffte Premiere der Frauen, während ab dann auch die Männer nicht mehr anreten dürfen.
Sportfunktionäre wie DOSB-Präsident Thomas Weikert und FIS-Präsident Alexander Ospelt zeigten sich tief enttäuscht, blicken jedoch kämpferisch in die Zukunft, um die Kriterien des IOC zu erfüllen und eine Rückkehr für die Spiele 2034 zu ermöglichen. Während die Kombination weichen muss, gibt es für andere Sportarten positive Nachrichten: Der Parallel-Riesenslalom im Snowboard bleibt nicht nur im Programm, sondern erhält eine zusätzliche Mixed-Staffel. Zudem nimmt das IOC für 2030 neue Disziplinen auf, darunter eine Single-Mixed-Staffel im Biathlon, eine Skicross-Mixed-Staffel, ein Super-Team-Event für Skispringerinnen, Freeride-Wettbewerbe sowie das Synchro9-Format im Eiskunstlauf der Frauen.
Geschrieben von: redaktion
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