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Strategiewechsel bei der NASA-Mission „Artemis 3“

today10. Juni 2026 10

Hintergrund
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Die NASA hat ihre Strategie für die Mission „Artemis 3“ überraschend angepasst: Statt der ursprünglich geplanten Mondlandung im Jahr 2027 wird das Raumschiff „Orion“ lediglich in der Erdumlaufbahn operieren, um Kopplungsmanöver mit Mondlandesystemen zu testen. Dies dient der Beschleunigung des Programms im internationalen Wettbewerb mit China, das bis 2030 eigene Mondlandungen anstrebt.

Entgegen der früheren Erwartung, dass ein deutscher ESA-Astronaut den ersten europäischen Startplatz erhalten würde, wurde der Italiener Luca Parmitano nominiert. Ausschlaggebend hierfür war laut ESA-Chef Josef Aschbacher primär das Anforderungsprofil der NASA, die für diese Mission einen erfahrenen Testpiloten benötigte. Für deutsche Astronauten wie Alexander Gerst oder Matthias Maurer gibt es derzeit keine festen Zusagen für zukünftige Flüge, zumal auch das „Lunar Gateway“-Projekt, an dem die ESA maßgeblich beteiligt war, vorerst ausgesetzt wurde. Während die NASA das Ziel verfolgt, bis Ende 2028 Mondlandungen durchzuführen, bleibt die Beteiligung europäischer Astronauten an diesen künftigen Missionen Gegenstand neuer Verhandlungen.

Geschrieben von: redaktion

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