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Enemy in Paris (mit Nikki Hassan-Nia) Micky Beisenherz & Studio Bummens
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Heimspiel: Berliner Fieberschübe (mit Shakuntala Banerjee) Micky Beisenherz & Studio Bummens
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Presseklub: Micky Beisenherz & Studio Bummens
Erfreuliche Nachrichten für den Naturschutz in Nordrhein-Westfalen! Auf der NRW-Artenschutzkonferenz zogen Experten sowie Vertreter aus Politik und Verbänden eine mutmachende Zwischenbilanz. Trotz der anhaltenden Bedrohungen für die biologische Vielfalt zeigen gezielte Maßnahmen Wirkung: Immer mehr bedrohte Tier- und Pflanzenarten erobern sich ihre ursprünglichen Lebensräume im Land zurück.
Rückkehr der Giganten und Exoten
Ein besonders eindrucksvolles Beispiel für das Gelingen langfristiger Schutzkonzepte ist der Seeadler. Der größte Greifvogel Deutschlands gilt in NRW wieder als heimischer Brutvogel, nachdem er jahrzehntelang als ausgestorben galt. Durch den Schutz von Horstbäumen und die Beruhigung von Brutrevieren kehrt der majestätische Greifvogel verstärkt in wald- und wasserreiche Regionen zurück.
Auch Amphibien profitieren von gezielten Hilfsprogrammen. Die Gelbbauchunke – wegen ihrer auffälligen schwarz-gelben Unterseite im Volksmund scherzhaft als „Lurch in BVB-Farben“ bezeichnet – breitet sich dank neu geschaffener Kleingewässer wieder aus. Als Pionierart ist sie auf dynamische Lebensräume wie Abgrabungsstätten, renaturierte Bäche oder Vernässungsflächen angewiesen.
Biodiversität in NRW auf einen Blick
Artenvielfalt: NRW ist Heimat von über 43.000 Tier- und Pflanzenarten.
Gefährdung: Etwa 45 % der untersuchten Arten stehen auf der Roten Liste.
Erfolgsfaktoren: Biotopverbund, Gewässerrenaturierung und gezielte Artenschutzprogramme.
Zukunft sichern: Lebensräume vernetzen
Ein zentraler Schwerpunkt der Fachtagung lag auf der künftigen Ausrichtung der Naturschutzpolitik. Einig waren sich die Experten darin, dass Einzelschutzmaßnahmen allein nicht ausreichen. Der Schlüssel für den dauerhaften Erhalt der Artenvielfalt liegt in der großflächigen Vernetzung von Biotopen. Trittsteinbiotope, Grünbrücken und natürliche Gewässerkorridore sollen es Tieren und Pflanzen ermöglichen, sich trotz dichter Besiedlung und Infrastruktur sicher zu bewegen und genetisch auszutauschen.
Der Weg ist noch lang, doch die aktuellen Erfolge beweisen: Investitionen in den Naturschutz zahlen sich aus und schenken NRW ein Stück lebendige Wildnis zurück.
Geschrieben von: redaktion
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