Was für eine Kulisse, was für eine Party! Zum 35-jährigen Bandjubiläum haben die Kölner Kult-Rocker von Brings den Roncalliplatz direkt vor dem Kölner Dom in ein riesiges Freiluft-Wohnzimmer verwandelt. Rund 5.000 Fans feierten bei dem kostenlosen Dankeschön-Konzert am Samstagabend ausgelassen das dreieinhalb Jahrzehnte lange Bandbestehen. Doch nicht nur die Kulisse war spektakulär – auf der Bühne sorgten zwei prominente Überraschungsgäste für absolute Ausnahmezustände.
Einer der emotionalen Höhepunkte des Abends folgte beim Durchbruch-Klassiker der Band: Zu „Superjeile Zick“ betrat plötzlich TV-Legende Stefan Raab (59) die Bühne. Bewaffnet mit einer Ukulele unterstützte er die Band musikalisch und sang gemeinsam mit Frontmann Peter Brings. Raab und Brings-Keyboarder Kai Engel kennen sich bereits seit Kindertagen – ein Auftritt mit besonderem Wohlfühlfaktor für den Entertainer, der gewohnt routiniert für Begeisterung im Publikum sorgte.
Kaum war die erste Welle der Begeisterung verflogen, legten Brings nach: Auch Schlager-Star und Entertainer Florian Silbereisen (45) ließ es sich nicht nehmen, seinen langjährigen Freunden persönlich zu gratulieren. Silbereisen reiste nach seinen Auftritten am Wochenende direkt nach Köln, griff energisch zum Rock-Akkordeon und heizte der Menge gemeinsam mit der Band beim Stimmungskracher „Polka, Polka, Polka“ ein.
Silbereisen gehört für die Kölner Musiker schon fast zur Familie. „Florian war bei unserem 10-jährigen Jubiläum dabei, dann bei unserem 20. Bei dem 25. Und auch heute spielt er mit uns“, freute sich Peter Brings über die Treue des Schlagersängers, der die Band in der Vergangenheit regelmäßig in seine großen TV-Shows eingeladen hatte. Neben den Überraschungsauftritten und Hits wie „Kölsche Jung“, „Poppe, Kaate, Danze“ oder „Su lang mer noch am Lääve sin“ bot der Abend vor dem Kölner Wahrzeichen auch Raum für klare Kante. Die Band, die sich seit jeher engagiert zeigt, nutzte die große Bühne auf dem Roncalliplatz für eine deutliche Botschaft gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. Für die Bandmitglieder um die Brüder Peter und Stephan Brings geht das Jubiläumskonzert als einer der magischsten Momente der Bandgeschichte ein: Direkt vor dem Kölner Dom zu spielen, sei für jede rheinische Band schlichtweg ein „RITTERSCHLAG“.
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