Musik

Eklat nach dem Aus von „Immer wieder sonntags“

today 13

Hintergrund
share close

Nach dem Ende der beliebten ARD-Unterhaltungssendung „Immer wieder sonntags“ ist es während einer internen Abschiedsfeier im Europa-Park Rust zu einem Eklat gekommen. Moderator Stefan Mross sorgte mit einer deutlichen Wutrede gegen die Verantwortlichen des Südwestrundfunks (SWR) für Aufsehen, als er sich lautstark gegen die Art und Weise wehrte, wie die Senderführung das Aus des Formats handhabte.

Auslöser des Konflikts waren die Ansprachen der SWR-Spitze, darunter Intendant Kai Gniffke. Mross warf der Senderleitung vor, die Situation schönzureden und sich in Selbstlob zu ergehen, anstatt die Leistung des Teams zu würdigen oder die Enttäuschung über das Ende der Show angemessen anzuerkennen. Während die Crew nach der letzten Sendung niedergeschlagen gewesen sei, habe der Sender versucht, den Abschied positiv darzustellen.

Mross ließ seinen Emotionen freien Lauf, bezeichnete die Reden als scheinheilig und kündigte seinen sofortigen Abgang von der Feier an, da er sich der vorhandenen „negativen Energie“ nicht weiter aussetzen wolle. Im Nachgang verteidigte der Moderator sein Verhalten und betonte, dass ihm der Kragen geplatzt sei, weil ihm der Schutz und die Wertschätzung für sein Team am Herzen lägen.

Der SWR reagierte zurückhaltend auf den Vorfall. Eine Sprecherin erklärte lediglich, dass der Sender interne Veranstaltungen sowie dort geäußerte Worte grundsätzlich nicht öffentlich kommentiere, verwies jedoch darauf, dass man stets großen Wert auf einen respektvollen Umgang miteinander lege.

Geschrieben von: redaktion

Rate it

Beitrags-Kommentare (0)

Hinterlassen Sie eine Antwort