Leverkusen

Achtung Autofahrer: Warnstreiks bei der Autobahn GmbH am Freitag

today17. Februar 2026 5

Hintergrund
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Wer am kommenden Freitag (20. Februar) eine längere Fahrt über die Autobahn plant, sollte mehr Zeit einplanen oder die Route vorab genau prüfen. Im Rahmen einer bundesweiten „Streikwoche“ hat die Gewerkschaft ver.di zu Arbeitsniederlegungen bei der Autobahn GmbH des Bundes aufgerufen.

Was Pendler und Reisende wissen müssen:

Besonders in Nordrhein-Westfalen und im Norden Deutschlands wird mit spürbaren Auswirkungen gerechnet. Im Fokus der Aktionen stehen vor allem Tunnelleitzentralen und die Verkehrssteuerung.

  • Tunnel-Einschränkungen: In Hamburg ist insbesondere der Elbtunnel (A7) betroffen. Hier können Fahrstreifen gesperrt werden, was bereits im Vorfeld zu erheblichen Rückstaus führen kann.

  • Verkehrszentralen: In NRW wird die Verkehrszentrale Leverkusen bestreikt. Dies kann die Überwachung und Steuerung des Verkehrsflusses sowie die schnelle Reaktion auf Störungen beeinträchtigen.

  • Schwerlastverkehr: Für Freitagnacht wurde bereits angekündigt, dass keine Schwerlasttransporte begleitet werden können, was Logistikketten unter Druck setzt.

Warum wird gestreikt?

Hintergrund ist der festgefahrene Tarifkonflikt für die rund 15.000 Beschäftigten der Autobahn GmbH.

Die Fronten sind verhärtet:

| Forderung ver.di | Angebot Arbeitgeber |

| :— | :— |

| +7 % mehr Gehalt, mind. 300 € | Stufenweise Erhöhung bis 2028 |

| Laufzeit: 12 Monate | Laufzeit: 29 Monate |

| Erhalt der Anbindung an den TVöD | Entkoppelung vom öffentlichen Dienst |

Wichtig: Die Verkehrssicherheit soll laut Gewerkschaft durch Notdienstvereinbarungen gewährleistet bleiben. Dennoch kann es zu Verzögerungen bei Pannenhilfe oder Unfallstellenabsicherungen kommen.

Tipps für Freitag:

  1. Navi mit Echtzeit-Verkehrsdaten nutzen: Umfahren Sie Staunahbereiche wie den Elbtunnel großräumig.

  2. Homeoffice prüfen: Falls möglich, sollte der Berufsverkehr am Freitag gemieden werden.

  3. Radio einschalten: Achten Sie auf aktuelle Durchsagen zu kurzfristigen Tunnelsperrungen.

Geschrieben von: redaktion

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