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Gary DeVore - sein gefährlichstes Drehbuch
Die Stadt Köln hat den umstrittenen Plan beerdigt, den traditionellen Begriff „Spielplatz“ von ihren städtischen Schildern zu verbannen. Nach bundesweiter Kritik und monatelangen Debatten gab die Kölner Stadtverwaltung am Dienstag (05.05.) offiziell bekannt, dass auf den Hinweistafeln der rund 700 betroffenen Anlagen auch künftig das Wort „Spielplatz“ zu lesen sein wird.
Die ursprünglichen Pläne der Verwaltung hatten im vergangenen Jahr viel Spott und Unverständnis geerntet. Die Stadt wollte die Anlagen in „Spiel- und Aktionsflächen“ umbenennen. Begründet wurde dieses bürokratisch anmutende Wording damals mit einem erweiterten Inklusionsgedanken: Der neue Begriff sollte signalisieren, dass die Flächen für alle Altersgruppen zugänglich sind und zum Bewegen animieren, während „Spielplatz“ als zu eingrenzend empfunden wurde. Viele Kritiker – darunter auch Oberbürgermeisterin Henriette Reker – lehnten die Idee jedoch als zu kompliziert und lebensfern ab.
Nun gibt es einen salomonischen Kompromiss: Das Schild-Design, das im Vorfeld gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen modernisiert wurde, wird beibehalten – lediglich die umstrittene Überschrift „Spiel- und Aktionsfläche“ weicht wieder dem vertrauten Wort „Spielplatz“. Die neuen Schilder sollen ab sofort bei Neueröffnungen sowie beim Austausch defekter oder unleserlich gewordener Exemplare zum Einsatz kommen
Geschrieben von: redaktion
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