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Bang, Boomer, Bang! (Merzweghallen mit Julius Betschka) Micky Beisenherz & Studio Bummens
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#99 Spur des Bösen Julia Leischik, Sylvia Lutz
Die anhaltende Trockenheit setzt dem Rhein in Nordrhein-Westfalen massiv zu: Entlang der gesamten Flussstrecke sinken die Pegelstände auf dramatische Tiefstwerte. Für die Binnenschifffahrt hat die Lage bereits gravierende Konsequenzen.
Am Freitagmittag wurden vielerorts historische Tiefstände verzeichnet:
Düsseldorf: 3 cm
Rees: 15 cm
Köln: 51 cm
Bonn & Wesel: jeweils 67 cm
Duisburg-Ruhrort: 130 cm
Emmerich: minus 10 cm
Hinweis zur Einordnung: Ein negativer Pegelstand wie in Emmerich bedeutet nicht, dass der Fluss komplett ausgetrocknet ist. Der gemessene Pegelstand bezieht sich immer auf einen festgelegten Pegelnullpunkt der jeweiligen Messstelle. Zudem ist das Wasser in der eigentlichen Fahrrinne deutlich tiefer als der am Ufer gemessene Wert. Wegen der unterschiedlichen Nullpunkte lassen sich die Pegelwerte der Städte nicht direkt miteinander vergleichen.
Trotz Fahrrinne sind die Auswirkungen auf den Schiffsverkehr verheerend. Vor allem im Raum Köln kommt der Verkehr auf der sonst stark frequentierten Wasserstraße fast vollständig zum Erliegen.
Voll beladene Frachtschiffe können die flachen Flussabschnitte nicht mehr passieren, ohne eine Grundberührung zu riskieren. Die wenigen Schiffe, die derzeit überhaupt noch auf dem Strom unterwegs sind, fahren weitgehend leer oder mit drastisch reduzierter Ladung.
Eine nachhaltige Besserung der Situation zeichnet sich kurzfristig nicht ab. Solange ergiebige und flächendeckende Regenfälle im gesamten Einzugsgebiet des Rheins ausbleiben, wird sich die angespannte Lage für Transportlogistik und Schifffahrt in NRW weiter zuspitzen.
Geschrieben von: redaktion
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