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Selena - Vom Fan zur Mörderin
Ein Paukenschlag für den Kölner Berufsverkehr: Die Stadtverwaltung hat die Mülheimer Brücke mit sofortiger Wirkung für den motorisierten Individualverkehr gesperrt. Grund für die drastische Maßnahme sind neue, besorgniserregende Untersuchungsergebnisse an der Statik des über 70 Jahre alten Bauwerks.
Was sich bereits seit Jahren durch Dauerbaustellen und Sanierungsankündigungen abzeichnete, hat nun eine neue Eskalationsstufe erreicht. Die Mülheimer Brücke, eine der wichtigsten Ost-West-Verbindungen der Domstadt, ist ab sofort für Autos und Lastkraftwagen dicht.
Im Rahmen der laufenden Generalsanierung wurden bei jüngsten Bohrungen und Belastungstests Schäden am Stahltragwerk entdeckt, die über das bisher bekannte Maß weit hinausgehen. Experten sprechen von einer „akuten Gefährdung der Standsicherheit“ bei voller Verkehrsbelastung.
„Wir mussten hier die Notbremse ziehen. Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger geht vor – auch wenn uns bewusst ist, welche massiven Auswirkungen dies auf den Verkehrsfluss in Köln hat“, so ein Sprecher der Stadt.
Die Sperrung betrifft glücklicherweise nicht alle Verkehrsteilnehmer gleichermaßen. Nach aktuellem Stand gilt:
Pkw & Lkw: Komplette Sperrung in beide Fahrtrichtungen.
KVB (Stadtbahnen): Die Linien 13 und 18 dürfen die Brücke weiterhin befahren, jedoch mit reduzierter Geschwindigkeit im Baustellenbereich.
Radfahrer & Fußgänger: Die Geh- und Radwege bleiben vorerst nutzbar, sofern die laufenden Arbeiten dies zulassen.
Die Sperrung trifft die Stadt ins Mark. Die umliegenden Rheinquerungen – insbesondere die Zoobrücke und die Severinsbrücke – dürften bereits ab dem morgigen Berufsverkehr an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen. Verkehrsexperten raten dringend dazu, den Bereich großräumig zu umfahren oder, wenn möglich, auf den ÖPNV umzusteigen.
Wie lange die Vollsperrung für Autos andauern wird, ist derzeit noch völlig unklar. Die Stadt arbeitet unter Hochdruck an einem neuen Verkehrskonzept und prüft, ob provisorische Verstärkungen eine Teilfreigabe ermöglichen könnten.
Geschrieben von: redaktion
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