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Hochferat! (mit Anke Myrrhe) Micky Beisenherz & Studio Bummens
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Elifant im Raum Micky Beisenherz & Studio Bummens
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Elifant im Raum Micky Beisenherz & Studio Bummens
Ein leichtsinniger Ausflug hat am Donnerstagnachmittag gegen 17 Uhr einen Großeinsatz von Landes-, Bundes- und Wasserschutzpolizei sowie dem Rettungsdienst an der Kölner Südbrücke ausgelöst. Eine 22-jährige Kölnerin war ungesichert auf den höchsten Bogen der Eisenbahnbrücke geklettert, woraufhin die Deutsche Bahn die betroffene Zugstrecke umgehend sperren musste. Nach etwa 20 Minuten stieg die Frau selbstständig und unverletzt herunter. Als Motiv gab sie gegenüber den Beamten an, sie habe lediglich die Aussicht genießen wollen. Hinweise auf eine Protestaktion, eine Verwirrtheit oder einen medizinischen Notfall lagen nicht vor.
Der Vorfall könnte für die junge Frau schwerwiegende finanzielle Konsequenzen haben, da die Kosten für vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachte Rettungseinsätze und Streckensperrungen in der Regel vom Verursacher getragen werden müssen. Aus diesem Anlass warnt die Bundespolizei erneut eindringlich vor den tödlichen Gefahren auf Bahnanlagen – etwa durch Stromschläge der Oberleitung. Neben enormen Kosten drohen bei einer Gefährdung des Bahnverkehrs zudem hohe Geldstrafen oder eine Freiheitsstrafe von bis zu zehn Jahren.
Geschrieben von: redaktion
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