Oberhausen

Großes Spektakel am Centro: Karls Erlebnis-Dorf in Oberhausen feierlich eröffnet

today 26

Hintergrund
share close
Haupteingang Karls Erlebnis Dorf in Oberhausen – Bildquelle: Marcus Heinz (Audio Werk Digital UG)

Mit viel Vorfreude, Erdbeerduft und echten Ruhrgebiets-Klassikern hat das erste Karls Erlebnis-Dorf in Nordrhein-Westfalen seine Pforten am Westfield Centro in Oberhausen geöffnet. Nach einer kurzen witterungsbedingten Verzögerung war es am 22. Juli 2026 um Punkt 11:00 Uhr so weit: Tausende Familien und Freizeitpark-Fans strömten auf das rund 40.000 Quadratmeter große Areal, um die mehr als 23 Attraktionen erstmals auszuprobieren. Das neue Erlebnis-Dorf verbindet das typische Erdbeer-Themenkonzept von Betreiber Robert Dahl mit einer gehörigen Portion Lokalkolorit aus dem POTT. Seit Monaten haben Karls-Chef Robert Dahl und sein Team auf der Fläche gegenüber des CentrO gewerkelt, gehämmert und geschraubt. Alles für diesen Moment, alles für diesen 22. Juli. Und so war dem Chef die Freude, aber auch die Erleichterung anzusehen, als zum ersten Mal die Besucherinnen und Besucher durch die Themenwelten wuselten, sich durch die Merchandise-Berge wühlten und alles kauften, was irgendwie Form und Farbe einer Erdbeere hatte. Dabei war der Tag noch mit Nervenkitzel gestartet.

Robert Dahl nach der Eröffnungszeremonie (Bildquelle: Marcus Heinz / Audio Werk Digital UG)

„Heute morgen um 8.30 Uhr ist uns ein etwa eine Tonne schwerer Stein von den Schultern gefallen, denn da haben wir die sogenannte Betriebsgenehmigung erhalten. Wir haben wirklich bis zur letzten Minute gekämpft, in sehr kurzer Zeit ein solches Erlebnis-Dorf zu bauen. Unnormal kurze Zeit. Aber das ist so ein bisschen ein Karls-Ding“, so Dahl mit einem Lächeln im Gesicht.

Ja, Dinge in letzter Minute fertigstellen, dass kann Robert Dahl. Und dabei schont sich der Unternehmer auch selbst nicht. Mehrere Wochen habe er in einem Airbnb in Oberhausen genächtigt, fernab von Familie und Waschmaschine, seine Klamotten, so berichtet es der Erfinder von „Karls Erlebnis-Dörfern“, habe er regelmäßig in einem Waschsalon reinigen müssen. Doch was tut man nicht alles für leuchtende Kinder- und Erwachsenenaugen, die mitsamt ihrer Besitzer in Attraktionen wie den „Flying Döner“ oder die Treggerbahn hüpfen und sich Erdbeer-Döner, Erdbeer-Currywurst oder auch Karls Erdbeerkuchen schmecken lassen.

Karls-Chef Robert Dahl zeigt sich gegenüber unseren Reportern trotz aller Strapazen zufrieden mit der Eröffnung des Erlebnis-Dorfs in Oberhausen. Das scheinen auch die Besucher so zu sehen, überall strahlende Erdbeer-Fans.

Oberhausens OB Thorsten Berg hält bei der Eröffnung eine Rede. Bildquelle: Marcus Heinz (Audio Werk Digital UG)

 

Dönerkarussell im Karls Erlebnis Dorf in Oberhausen – Bildquelle: Marcus Heinz (Audio Werk Digital UG)

Döner im Karussell und auf dem Teller

Ein absoluter Publikumsmagnet am Eröffnungstag war der „Flying Döner“. Das Karussell im riesigen Drehspieß-Design wirbelt Mutige in bis zu 16 Meter Höhe. Über eigene Steuerelemente können Mitfahrende selbst bestimmen, wie wild die Fahrt wird – theoretisch sind bis zu 39 Überschläge pro Fahrt möglich. Wer die meisten Drehungen schafft, darf sich stolz „Döner-Meister“ nennen.

Passend dazu gab es in der Gastronomie eine kulinarische Premiere:

  • Der Erdbeer-Döner: Serviert im knallroten Fladenbrot mit Kalbfleisch, Hähnchen oder als vegetarische Variante. Das fruchtige Aroma liefert eine speziell kreierte rote Erdbeersoße.

  • Erdbeer-Ayran: Die erfrischende Begleitung zum kultigen Fladenbrot-Snack.

Currywurst Reiten im Karls Erlebnis Dorf in Oberhausen – Bildquelle: Marcus Heinz (Audio Werk Digital UG)

Das „Curryversum“: Hommage an das Ruhrgebiet

Auch der zweite Ruhrgebiets-Klassiker hat sein eigenes Denkmal bekommen. Mit der Currywurst-Bahn geht ein 480 Meter langes Schienenabenteuer durch das Gelände. Die Waggons sind als lachende Currywürste gestaltet, während singende „Curry-Kumpel“ mit Grubenhelm an den Gleisen die Bergbaugeschichte der Region aufgreifen.

Neben Adrenalin und Kulinarik sorgen kostenlose Klassiker wie ein riesiges Hüpfkissen, die Erdbeer-Kletterpyramide sowie das kuriose „Pipi-Kaka-Land“ (inklusive Rutsche durch ein Abflussrohr und Softeis im Mini-Klo-Becher) für reichlich Gesprächsstoff.

Bezahlen im Park: So funktioniert das System mit Bargeld und Karte

Wie in allen Karls-Standorten ist der Eintritt auf das Gelände grundsätzlich kostenlos. Bezahlt wird lediglich für einzelne kostenpflichtige Hauptattraktionen (über Einzelfahrten bzw. Erlebnis-Taler) oder über eine Jahreskarte.

Beim Thema Bezahlung setzt das Erlebnis-Dorf auf ein modernes, bargeldloses Komfortsystem:

  • Kartenzahlung & Digital: An allen Kassen, Fahrgeschäften und Verkaufsständen kann direkt kontaktlos per EC-Karte, Kreditkarte oder Smartphone gezahlt werden.

  • Bargeld-Gäste nutzen das „Cashberry“: Wer mit Scheinen und Münzen anreist, muss auf nichts verzichten. Im zentralen Erdbeer-Häuschen – dem Karls Cashberry – lässt sich Bargeld vor Ort gebührenfrei und unkompliziert auf eine wiederaufladbare Karls-Bezahlkarte umtauschen. Damit lässt sich im gesamten Dorf wie mit einer Prepaid-Karte bezahlen.

Faktencheck Details
Standort Oberhausen (direkt am Westfield Centro / Legoland Discovery Centre)
Fläche ca. 40.000 m² (ca. 6 Fußballfelder)
Eintritt Kostenlos (einzelne Attraktionen & Gastronomie kostenpflichtig)
Highlights Flying Döner, Currywurst-Bahn, Erdbeer-Achterbahn, Pipi-Kaka-Land
Bezahlung Kartenzahlung / Karls-Bezahlkarte (Bargeld-Tausch im Cashberry)

Weitere Highlights findet Ihr auf unsere Facebook/Instagram-Seite

Geschrieben von: redaktion

Rate it

Beitrags-Kommentare (0)

Hinterlassen Sie eine Antwort