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Der Duisburger Stadtrat hat gestern mit knapper Mehrheit eine Grundsteueränderung verabschiedet – Wohnen wird spürbar teurer. Rückwirkend ab 1. Januar 2026 gilt nun ein einheitlicher Hebesatz von 1.169 Prozent für alle Immobilien.
Bisher lag der Satz für Wohngrundstücke bei 886 Prozent, für Gewerbe bei 1.469 Prozent. Auf Druck eines Urteils des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen vom Dezember 2025 musste die Stadt die Sätze angleichen, um Steuergerechtigkeit zu wahren. SPD, CDU und Junges Duisburg stimmten dafür, AfD, Grüne und andere dagegen – eine Petition mit über 6.300 Eigentümer von Wohnhäusern und Wohnungen sehen Erhöhungen um bis zu 32 Prozent, Mieter leiden indirekt durch Umlage auf Nebenkosten. Die Stadt sichert sich so geplante Einnahmen für Haushalt und Infrastruktur.
Geschrieben von: redaktion
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