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Hochferat! (mit Anke Myrrhe) Micky Beisenherz & Studio Bummens
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Elifant im Raum Micky Beisenherz & Studio Bummens
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Elifant im Raum Micky Beisenherz & Studio Bummens
Das Ruhrgebiet bereitet sich auf ein kulturelles Highlight der Extraklasse vor: In der Bochumer Jahrhunderthalle wurde heute das Programm der diesjährigen Ruhrtriennale vorgestellt. Intendant Ivo Van Hove geht damit in seine dritte und letzte Spielzeit und setzt ein deutliches Zeichen für die verbindende Kraft der Kunst. Unter dem Leitmotiv, das Leben trotz globaler Verunsicherungen gemeinsam zu feiern, verwandeln sich vom 20. August bis zum 20. September die monumentalen Kathedralen der Industriekultur in Schauplätze für hochkarätiges Musiktheater, Tanz und Performance.
Den Auftakt bildet ein echtes Spektakel mit Pop-Appeal: Mit der Uraufführung von „Rebel Rebel“ bringt Van Hove selbst eine Hommage an David Bowie auf die Bühne der Jahrhunderthalle. In Zusammenarbeit mit dem Starchoreografen Sidi Larbi Cherkaoui soll das Stück die Grenzen zwischen Konzert und Theater sprengen. Ein weiteres Highlight im Programm ist der Auftritt der Operngröße Joyce DiDonato, die mit einem Liederzyklus nach Texten von Emily Dickinson für Gänsehautmomente sorgen wird. Neben diesen großen Namen setzt das Festival auch 2026 auf tiefgründige Themen; so befasst sich die Produktion „Siddhartha“ mit existenziellen Fragen der Identität und Selbstfindung.
Doch die Ruhrtriennale ist mehr als eine Aneinanderreihung von Aufführungen. Das Festivalzentrum „Wunderland“ auf dem Vorplatz der Jahrhunderthalle soll erneut zum pulsierenden Herzstück werden, an dem sich Künstler und Publikum auf Augenhöhe begegnen können. Die einzigartige Mischung aus rostiger Stahlästhetik und avantgardistischer Kunst lockt jährlich tausende Besucher nach Bochum, Duisburg, Essen und Gladbeck. Mit dem heutigen Start des Ticketvorverkaufs beginnt für Kulturbegeisterte nun die Planung für einen Monat voller Inspiration. Praktisch für alle Besucher: Die Eintrittskarten dienen am Vorstellungstag gleichzeitig als Fahrkarte im gesamten VRR-Raum, was den Zugang zu den oft entlegenen Industrie-Spielstätten erleichtert.
Geschrieben von: redaktion
Die Sendung fungiert als Filter in einer überfluteten Musikwelt. Wir spielen nicht die Top 40, sondern die Hits von morgen und die Perlen von gestern, die heute noch inspirieren. Der Vibe ist urban, authentisch und leidenschaftlich.
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