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Paukenschlag in der CDU: Jens Spahn tritt zurück – Merz forderte Demission am Telefon

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Hintergrund
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In der CDU-Spitze brennt die Luft: Jens Spahn zieht die Konsequenzen aus anhaltendem Druck und tritt von seinen Ämtern zurück. Nach Informationen aus Parteikreisen ging dem Schritt eine klare Aufforderung von Parteichef Friedrich Merz voraus. Die Entscheidung fiel offenbar in einer dramatischen Telefon-Diplomatie am Samstag.

Telefonische Demission aus dem Sauerland

Die Ereignisse in der Union haben sich am heutigen Vormittag rasant überschlagen. Wie aus CDU-Parteikreisen verlautete, kam die Aufforderung zum Rücktritt direkt von Friedrich Merz. Ein persönliches Treffen der beiden Schwergewichte gab es dafür jedoch nicht. Auf die Frage, ob bereits ein direktes Gespräch stattgefunden habe, hieß es vielsagend: „Das laufe alles telefonisch.“

Der Grund für die räumliche Distanz: Merz hält sich nach Angaben aus Regierungskreisen aktuell in seiner Heimat im Sauerland auf. Dort steht ein wichtiger Medientermin an: Am morgigen Sonntagvormittag soll das traditionelle ZDF-Sommerinterview aufgezeichnet werden – ein Termin, bei dem Merz nun zweifellos unter maximaler Beobachtung stehen wird und klare Verhältnisse schaffen wollte.

Das Stimmungsbild der Landeschefs besiegelte Spahns Aus

Dem finalen Telefonat ging eine gezielte Mobilisierung der Parteibasis voraus. Nach internen Informationen hat Merz heute Vormittag die Landesvorsitzenden der CDU abtelefoniert, um ein präzises Stimmungsbild einzuholen. Die Kernfrage des Parteichefs: Ist Jens Spahn in der aktuellen Lage noch zu halten?

Die Rückmeldungen aus den Landesverbänden waren den Berichten zufolge eindeutig. Die Tendenz war durchweg negativ. Ohne den nötigen Rückhalt der mächtigen Landeschefs war Spahns Verbleib an der Spitze nicht mehr zu vermitteln.

Hintergrund: Der Rücktritt markiert einen tiefen Einschnitt für die CDU. Spahn galt über Jahre als eines der prägenden Gesichter der Partei. Mit dem erzwungenen Abgang zieht Merz nun einen harten Schlussstrich, um die Partei vor dem wichtigen Sommerinterview aus der Schusslinie zu nehmen.

Offizielle Stellungnahmen von Jens Spahn und der CDU-Zentrale werden im Laufe des Tages erwartet.

Geschrieben von: redaktion

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