Politik

Nach Spahn-Rücktritt: Kanzler Merz deutet Kabinetsumbildung an

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Hintergrund
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Nach dem Rücktritt von Jens Spahn als Unions-Fraktionschef bringt Bundeskanzler Friedrich Merz auch Veränderungen im Bundeskabinett ins Spiel. Im ZDF sagte er, der Moment könne eine Gelegenheit sein, über die Zusammensetzung der Bundesregierung neu nachzudenken – betonte aber, das sei bislang nur eine Möglichkeit. Spahn war nach heftiger Kritik an einer Leihmutterschaft in den USA zurückgetreten. Er und sein Mann waren dort Eltern eines Sohnes geworden. Leihmutterschaft ist in Deutschland verboten; Spahn und die CDU hatten sich bisher klar dagegen ausgesprochen. Merz kündigte an, gemeinsam mit CSU-Chef Markus Söder bald einen Vorschlag für die Nachfolge an der Fraktionsspitze vorzulegen. Traditionell schlagen die Parteivorsitzenden von CDU und CSU eine Kandidatin oder einen Kandidaten vor, die oder der dann von der Fraktion gewählt wird. Genannt werden unter anderem Kanzleramtschef Thorsten Frei, CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann, Gesundheitsministerin Nina Warken und Innenminister Alexander Dobrindt. Merz kritisierte Spahn zudem dafür, Partei und Fraktion sehr spät über seine Pläne informiert zu haben und sprach von einem erheblichen Schaden für die Glaubwürdigkeit der Union.

Geschrieben von: redaktion

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