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Wie weiter nach dem Schock? (Presseklub Spezial) Micky Beisenherz & Studio Bummens
Die Weltgesundheitsorganisation hilft im Gaza-Krieg bei der Evakuierung Schwerkranker aus dem Gazastreifen. Nach einem Sicherheitsvorfall stellt sie ihre Hilfe vorerst ein.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) setzt nach der Tötung eines freien Mitarbeiters in Gaza die Evakuierung Schwerkranker aus dem Küstenstreifen vorerst aus. „Eine Person, die im Auftrag der Organisation in Gaza tätig war“, sei am Montag „bei einem Sicherheitsvorfall ums Leben gekommen“, teilte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus auf der Plattform X mit. Zwei WHO-Mitarbeiter, die ebenfalls vor Ort waren, seien unverletzt geblieben. Der Vorfall werde derzeit von den zuständigen Behörden untersucht, schrieb Tedros weiter.
Nach dem Vorfall habe die WHO die für Montag geplante medizinische Evakuierung von Patienten aus Gaza über den Grenzübergang Rafah nach Ägypten gestoppt. Medizinische Evakuierungen blieben bis auf weiteres ausgesetzt.
Tedros dankt Mitarbeitern für Einsatz trotz großer Risiken
„Wir sind unseren Kolleginnen und Kollegen, die trotz der Risiken Tag und Nacht arbeiten, um sicherzustellen, dass die Menschen in Gaza Zugang zu der Gesundheitsversorgung haben, die sie benötigen, zutiefst dankbar“, so Tedros. Die WHO fordere den Schutz der Zivilbevölkerung und der humanitären Helfer. Frieden sei die beste Medizin.
Die WHO bringt schwer kranke Patienten aus dem Gazastreifen nach Ägypten, wo sie medizinisch versorgt oder von dort in andere Länder weitergeleitet werden. Auch ein halbes Jahr nach Beginn der Waffenruhe im Gaza-Krieg bleibt die Lage in dem weitgehend zerstörten Küstenstreifen angespannt.
Auslöser des Kriegs war das beispiellose Massaker mit mehr als 1.200 Toten, das Terroristen der Hamas und anderer islamistischer Gruppen am 7. Oktober 2023 in Israel verübt hatten.
Geschrieben von: redaktion
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