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Als erster Bürgermeister in Jahrzehnten bleibt Zohran Mamdani der „Israel Day Parade“ in Manhattan fern und erntet scharfe Kritik.
Der New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani hat als erster Bürgermeister seit Jahrzehnten die alljährliche Israel-Parade in der Millionenmetropole boykottiert und damit scharfe Kritik auf sich gezogen. Der Bürgermeister habe sich dafür entschieden, „Zehntausenden Juden sowie Unterstützern Israels den Rücken zu kehren“, teilte der israelische UN-Botschafter, Danny Danon, in New York mit. Tausende Anhänger zogen am Mittag (US-Ortszeit) mit israelischen Flaggen, blau-weißen Luftballons und T-Shirts mit der Aufschrift „I love Israel“ durch die Straßen in Manhattan.
„Ich habe bereits im Wahlkampf gesagt, dass ich nicht an der Parade teilnehmen werde. Und ich habe meine Ansichten über die israelische Regierung sehr deutlich gemacht“, erklärte Mamdani seine Entscheidung.
New York City ist Heimat von rund einer Million jüdischen Einwohnern und verfügt damit über die größte jüdische Stadtbevölkerung der Welt außerhalb Israels. Die Parade wird seit den 1960er Jahren in der Regel alljährlich abgehalten.
Der US-Demokrat Mamdani zählt zu den prominentesten propalästinensischen Politikern in den USA. Er wirft Israel vor, die Rechte der Palästinenser systematisch zu verletzen, spricht von Apartheid und bezeichnet das Vorgehen Israels im Gazastreifen als „Genozid“. Den Angriff der islamistischen Hamas vom 7. Oktober 2023 verurteilte er als „entsetzliches Kriegsverbrechen“ und sagte wiederholt, er setze sich für gleiche Rechte von Israelis und Palästinensern ein.
Der ehemalige israelische Ministerpräsident Naftali Bennett nannte die Entscheidung Mamdanis in einem Post auf X „feige“. „Führung bedeutet, für alle New Yorker da zu sein, einschließlich der Juden, die diese Stadt ihr Zuhause nennen.“ Die Parade feiere nicht die israelische Regierung, sondern Israel als die „Heimat des jüdischen Volkes, der einzige jüdische Staat der Welt, und eine Quelle des Stolzes, der Zuflucht und des Zugehörigkeitsgefühls für Millionen von Juden“, schrieb Bennett weiter.
Unter Verweis auf die aktuelle politische Situation im Nahen Osten und einen angestiegenen Antisemitismus hatte die Polizeikommissarin von New York City, Jessica Tisch, die größten Polizeipräsenz in der Geschichte der Veranstaltung angekündigt.
Geschrieben von: redaktion
Good old funky Stuff – das gibt es montags bis freitags in der Funkytown Radioshow. Thomas Kreher aka „Mr. Funkytown“ spielt das Beste aus Funk, Soul und Disco. Musik mit Groove und Seele. Die 80s stehen zentral, es gibt aber auch Ausflüge in die 70s und 90s und wenn es etwas Neues aus dem Bereich gibt, dann hört Ihr das auch bei Funkytown! Hauptsache es groovt!
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