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Ein schwerer Zwischenfall erschüttert derzeit die USA: In einer Synagoge nahe der Großstadt Detroit im Bundesstaat Michigan ist ein Auto in das Gotteshaus gerast. Die Bundespolizei FBI ermittelt inzwischen wegen des Verdachts auf einen gezielten Gewaltakt gegen die jüdische Gemeinschaft. Die Person, die das Fahrzeug steuerte, ist tot. Weitere Informationen über Identität oder Motiv liegen noch nicht vor.
Laut Polizei durchbrach das Auto am Donnerstagabend Ortszeit den Eingangsbereich der Synagoge von West Bloomfield. Sicherheitspersonal eröffnete daraufhin das Feuer, nachdem die Situation eskalierte. Ein Sicherheitsbeamter wurde verletzt, weil er von dem Fahrzeug erfasst wurde, rund 30 Einsatzkräfte mussten wegen Rauchvergiftungen behandelt werden. Das Gebäude stand zeitweise in Flammen. Kinder und Mitarbeiter, die sich zum Zeitpunkt des Aufpralls in der Synagoge befanden, blieben unverletzt.
US-Präsident Donald Trump reagierte in Washington mit Bestürzung. Es sei „unfassbar, dass so etwas passieren kann“, sagte er und sprach der jüdischen Gemeinschaft in Michigan seine Anteilnahme aus. Auch Israels Präsident Isaac Herzog bezeichnete den Angriff als schweren und besorgniserregenden Vorfall, der sich in eine Reihe von Angriffen auf jüdische Einrichtungen weltweit einreihe.
Als Reaktion auf die Tat haben mehrere Bundesstaaten die Sicherheitsmaßnahmen an Synagogen und jüdischen Einrichtungen erhöht. Der Sheriff des Bezirks erklärte, die Behörden stünden in engem Austausch und beobachteten die Lage mit erhöhter Wachsamkeit.
Doch der Angriff in Michigan war nicht der einzige Gewaltereignis an diesem Tag. An der Old Dominion University im Bundesstaat Virginia kam es wenige Stunden später zu einer Schießerei. Ein Bewaffneter eröffnete das Feuer auf dem Campus, tötete eine Person und verletzte zwei weitere. Das FBI ermittelt auch hier wegen Terrorverdachts.
Nach Angaben der Ermittler bestand eine Verbindung des Täters zur Terrormiliz Islamischer Staat. Der Mann sei bereits 2016 festgenommen und später zu einer Haftstrafe verurteilt worden, weil er versucht hatte, den IS zu unterstützen. Nach seiner Entlassung 2024 tauchte er nun offenbar erneut gewalttätig auf. Augenzeugen berichten, der Täter habe beim Angriff „Allahu Akbar“ gerufen, bevor er von Studierenden überwältigt wurde.
Die USA stehen nach diesen beiden Ereignissen erneut unter Schock. Sicherheitsbehörden prüfen nun, ob zwischen den Fällen ein Zusammenhang besteht – und wie sich solche Anschläge künftig verhindern lassen.
Geschrieben von: redaktion
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