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Über Monate soll ein früherer hochrangiger CIA-Mitarbeiter immer wieder Goldbarren und Bargeld abgezweigt haben. In seinem Haus machten die Ermittler einen lukrativen Fund.
Ein spektakulärer Kriminalfall erschüttert derzeit die US-Sicherheitsbehörden: Ein ehemaliger hochrangiger Mitarbeiter der CIA wurde vom FBI festgenommen, nachdem Ermittler in seinem Haus ein Vermögen in Gold entdeckt hatten. Der Mann soll über Monate hinweg große Mengen an Gold und Bargeld aus staatlichen Beständen abgezweigt haben, berichtet die „New York Times“.
In dem Haus des früheren CIA-Mitarbeiters im US-Bundesstaat Virginia wurden demnach bei einer Durchsuchung mehr als 300 Goldbarren gefunden, je ein Kilogramm schwer. Zusammen haben sie einen Wert von mehr als 40 Millionen Dollar. Zusätzlich wurden rund zwei Millionen Dollar in bar sowie etwa 35 Luxusuhren sichergestellt. Der Verdächtige sitzt derzeit in Untersuchungshaft und wartet auf seine Anhörung, die am Freitag stattfinden soll.
Nach Angaben der Ermittler hatte Rush zwischen November und März wiederholt große Summen an Gold und Fremdwährungen angefordert – offiziell für dienstliche Zwecke. Bei einer internen Kontrolle innerhalb der CIA waren die Vermögenswerte allerdings nicht mehr auffindbar. Der Verdächtige soll laut „New York Times“ bis vor Kurzem in einer hochrangigen Position gearbeitet haben.
„Nachdem eine interne Untersuchung der CIA mögliche Gesetzesverstöße aufgedeckt hatte, leitete CIA-Direktor John Ratcliffe die Informationen zur Einleitung strafrechtlicher Ermittlungen an das FBI weiter”, teilten die beiden Behörden in einer gemeinsamen Erklärung mit.
Der frühere CIA-Mitarbeiter soll außerdem in seinem Lebenslauf falsche Angaben zu seiner Ausbildung und militärischen Laufbahn gemacht haben. So habe er unter anderem behauptet, Pilot bei der Navy gewesen zu sein und renommierte Universitäten besucht zu haben – beides stellte sich als unwahr heraus.
Quellen: „New York Times“, AP
Geschrieben von: redaktion
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