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Mit Schirm, Schamane und Melone mit Nikki Hassan-Nia) Micky Beisenherz & Studio Bummens
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Heimspiel: Nachts im Kanzleramt (mit Marietta Slomka) Micky Beisenherz & Studio Bummens
Die Debatte um die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen erreicht eine neue Stufe. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident **Hendrik Wüst (CDU)** fordert eine klare Altersgrenze für die Nutzung von sozialen Medien und setzt dabei auf eine schnelle Einigung mit der SPD.
„Kein Wegsehen mehr“
Wüst zog im Interview mit dem *Focus* einen deutlichen Vergleich: So wie der Staat bei Alkohol, Tabak und Glücksspiel durch Altersgrenzen schützt, müsse er dies nun auch im digitalen Raum tun. Wenn soziale Medien nachweislich die psychische Gesundheit gefährden, dürfe man nicht länger tatenlos bleiben.
Die Positionen nähern sich an
Die Chancen für einen „Konsens der Mitte“ stehen gut, da auch die **SPD** am vergangenen Wochenende ein konkretes Impulspapier vorgelegt hat.
**Das steht zur Debatte:**
| Altersgruppe | Geplante Regelung (Vorschlag SPD) |
| — | — |
| **Unter 14 Jahre** | **Vollständiges Verbot** der Nutzung von Social-Media-Plattformen. |
| **14 bis 16 Jahre** | Verpflichtende **Jugendversionen** ohne Sucht-Mechanismen (kein Endlos-Scrollen, keine personalisierten Feeds). |
| **Über 16 Jahre** | Rückkehr zum „klassischen Prinzip“; Deaktivierung von Algorithmen als Standardeinstellung möglich. |
Wie soll das Verbot technisch umgesetzt werden?
Ein zentraler Punkt der Einigung könnte die **EUDI-Wallet** (EU Digital Identity Wallet) sein. Ab Januar 2027 soll diese digitale Brieftasche in Deutschland starten. Die Idee: Nutzer müssten sich beim Erstellen eines Kontos (z. B. bei TikTok oder Instagram) über diese App verifizieren, um ihr Alter rechtssicher nachzuweisen.
Was droht den Plattformen?
Sollten Anbieter wie Meta oder ByteDance den Zugang für Kinder nicht technisch wirksam unterbinden, fordern Politiker harte Konsequenzen:
* Empfindliche Bußgelder und Sanktionen.
* Netzsperren als *Ultima Ratio* (letztes Mittel).
Am kommenden Wochenende wird die CDU auf ihrem Parteitag über entsprechende Anträge beraten. Wüst hofft, dass daraus schnell eine geeinte deutsche Position erwächst, um den Schutz von Kindern im Alltag praktisch zu verbessern.
Geschrieben von: redaktion
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