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Washington/Teheran – Der Konflikt mit dem Iran tritt in seine dritte Woche. Angesichts der faktisch lahmgelegten Schifffahrt in der Straße von Hormus hat US-Präsident Donald Trump andere Nationen aufgefordert, eigene Kriegsschiffe in die Region zu entsenden.
Trump erklärte auf Truth Social, dass Länder wie China, Frankreich und Japan gemeinsam mit den USA die strategisch wichtige Meerenge sichern müssten. Er betonte, die Route werde bald wieder „offen, sicher und frei“ sein – notfalls durch weiteren militärischen Druck. Zuvor hatte das US-Militär bereits Anlagen auf der iranischen Insel Charg angegriffen. Trump drohte mit weiteren Schlägen und gab sich gewohnt provokant: Man werde „vielleicht noch ein paar Mal zuschlagen, nur so zum Spaß“.
In Teheran stießen die US-Forderungen auf scharfe Ablehnung.
Spott: Marine-Kommandeur Tangsiri bezeichnete Trumps Vorstoß als „Hilferuf“ und Zeichen von Schwäche.
Kontrolle: Laut Teheran sei die Straße von Hormus nicht gesperrt, stehe aber unter iranischer Kontrolle.
Appell: Außenminister Araghtschi rief die Nachbarstaaten auf, „ausländische Aggressoren“ zu vertreiben.
Die Lage bleibt auch in den Nachbarstaaten hochexplosiv:
VAE unter Beschuss: Die Luftabwehr der Vereinigten Arabischen Emirate fing erneut Raketen und Drohnen aus dem Iran ab.
Irak: Die US-Botschaft in Bagdad forderte alle amerikanischen Staatsbürger zur sofortigen Ausreise auf, nachdem Einrichtungen der Botschaft getroffen wurden.
Israel & Libanon: Während der Iran erneut Raketen auf Israel feuerte, rücken israelische Bodentruppen im Südlibanon weiter gegen die Hisbollah-Miliz vor.
Ausblick: Ein schnelles Ende der Kampfhandlungen ist nicht in Sicht. Donald Trump erteilte einem möglichen Abkommen derzeit eine Absage: Die Bedingungen Teherans seien „noch nicht gut genug“.
Geschrieben von: redaktion
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