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Lionel Messi ist durch sein Tor zum 1:0 gegen Österreich im zweiten Gruppenspiel zum alleinigen WM-Rekordtorschützen aufgestiegen. Mit seinem insgesamt 17. WM-Treffer überholte der argentinische Kapitän, dem zum Auftakt gegen Algerien bereits ein Hattrick gelang und der gegen Österreich einen Elfmeter verschoss, den Deutschen Miroslav Klose. Zudem stellte Messi einen weiteren Rekord ein, indem er im sechsten WM-Spiel in Folge traf – ein Kunststück, das zuvor nur Just Fontaine und Jairzinho gelang. Für den fast 39-jährigen Messi ist dies die sechste und letzte Weltmeisterschaft, nachdem er 2016 kurzzeitig zurückgetreten war und sein Team 2022 zum WM-Titel geführt hatte.
Gefahr für Messis neuen Rekord droht jedoch von Kylian Mbappé. Der Franzose steht vor dem Spiel gegen den Irak bei 14 WM-Toren und hat aufgrund seines deutlich geringeren Alters wohl noch mindestens ein weiteres Turnier vor sich. Ex-Rekordhalter Miroslav Klose, der heute den 1. FC Nürnberg trainiert, hatte bereits vor dem Turnier mit dem Verlust seiner Bestmarke gerechnet und dies mit den zusätzlichen Spielen durch das größere Teilnehmerfeld begründet. Während Thomas Müller und Jürgen Klopp vor dem Spiel Messis herausragende Qualitäten und seine Spielfreude lobten, wird die sportliche Leistung des Argentiniers aktuell von privaten Sorgen überschattet: Sein 68-jähriger Vater Jorge leidet unter schweren gesundheitlichen Problemen und wurde in den argentinischen Medien fälschlicherweise bereits für tot erklärt.
Geschrieben von: redaktion
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