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Ein Museum in den USA staunt: Ein Nachbau des berühmten sprechenden Autos KITT aus der TV-Serie mit David Hasselhoff soll in New York zu schnell gefahren sein – obwohl der Wagen seit Jahren steht.
Ein Nachbau des berühmten sprechenden Autos KITT aus der Fernsehserie „Knight Rider“ hat in den USA für ein kurioses Rätsel gesorgt. Das Volo Museum im US-Bundesstaat Illinois erhielt einen Strafzettel aus New York City wegen zu schnellen Fahrens, obwohl das Auto nach Angaben des Museums seit Jahren unbewegt in der Ausstellung steht.
Der Strafzettel über 50 Dollar (rund 43 Euro) wirft dem schwarzen Pontiac Firebird Trans Am vor, am 22. April mit 36 Meilen pro Stunde (etwa 58 Kilometer pro Stunde) durch eine Tempo-25-Zone in Brooklyn gefahren zu sein. Auf den Fotos der Verkehrskamera ist ein schwarzer Wagen mit dem Nummernschild „KNIGHT“ zu sehen – genau wie auf dem KITT-Nachbau des Museums.
Museumsmitarbeiter vermuten, dass das automatische System der Stadt das Nummernschild falsch zugeordnet hat. Das Schild sei kein echtes Kennzeichen, sondern lediglich ein Fantasie-Kennzeichen, das sogar im Museumsshop verkauft werde, sagte Marketingdirektor Jim Wojdyla mehreren US-Medien zufolge. Wie die Behörden den Verstoß dennoch mit dem Museum in Illinois verknüpften, sei völlig unklar. In Kalifornien soll es laut Berichten allerdings tatsächlich ein registriertes Kennzeichen mit dem Namen „KNIGHT“ geben.
„Zuerst dachten wir, das sei ein Witz“, sagte Wojdyla demnach. Das Museum veröffentlichte den Strafzettel später auch bei Facebook und scherzte: „Hat jemand die Nummer von Hasselhoff? Er schuldet uns 50 Dollar!“
Das Museum hat inzwischen Einspruch gegen den Strafzettel eingelegt. Nach Angaben des Hauses prüfen die zuständigen Behörden in New York den Fall.
Die Serie „Knight Rider“ lief von 1982 bis 1986 im US-Fernsehen. David Hasselhoff spielte darin den Verbrechensbekämpfer Michael Knight, der mit dem intelligenten, sprechenden Auto KITT gegen Kriminelle kämpfte.
Geschrieben von: redaktion
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