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Oscar-Preisträger Javier Bardem ist bekannt für provokante Aussagen. In Cannes kritisiert er „toxische Männlichkeit“ und greift drei Machthaber mit Worten an.
Der spanische Hollywood-Star Javier Bardem hat bei den Filmfestspielen in Cannes die Machthaber Donald Trump, Wladimir Putin und Benjamin Netanjahu scharf kritisiert. Der Oscar-Preisträger („No Country for Old Men“) zog bei der Pressekonferenz zu „El ser querido“ (The Beloved) eine direkte Linie zwischen „toxischer Männlichkeit“ und den aktuellen Kriegen in der Welt.
Das psychologische Drama von Rodrigo Sorogoyen handelt von einem exzentrischen Regisseur (Bardem), der seine Tochter (Vicky Luengo) nach vielen Jahren wieder trifft und sie für einen Filmdreh engagiert. Das Werk zeigt eine konfliktreiche Vater-Tochter-Beziehung.
Bardem erklärte bereits zuvor in einem Interview mit „Variety“, seine Figur stehe exemplarisch für toxische Männlichkeitsbilder – also ein Rollenverständnis, in dem Männer sich als überlegen, kontrollierend und als treibende Kraft begreifen. Die Muster männlicher Überlegenheit erkenne er auch bei Trump, Putin und Netanjahu, die das Leben zahlreicher Menschen koste, sagte Bardem.
Bardem: Zahl der Feminizide alarmierend hoch
In diesem Kontext betonte er, dass Gewalt gegen Frauen oft daraus resultiere, dass Männer Frauen als ihr Eigentum betrachteten oder über sie verfügen wollten. Besonders in Spanien sei die Zahl der Femizide alarmierend hoch. Von einem Femizid spricht man, wenn Frauen aufgrund ihres Geschlechts getötet werden – also weil sie Frauen sind.
Geschrieben von: redaktion
Good old funky Stuff – das gibt es montags bis freitags in der Funkytown Radioshow. Thomas Kreher aka „Mr. Funkytown“ spielt das Beste aus Funk, Soul und Disco. Musik mit Groove und Seele. Die 80s stehen zentral, es gibt aber auch Ausflüge in die 70s und 90s und wenn es etwas Neues aus dem Bereich gibt, dann hört Ihr das auch bei Funkytown! Hauptsache es groovt!
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