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Der ehemalige Bundeskanzler Olaf Scholz sprach beim Literaturfestival Lit.Cologne in Köln über seine Lesegewohnheiten – und über das Buch, das er selbst schreibt.
Ex-Kanzler Olaf Scholz schreibt an einem Buch und kommt damit nach eigenen Angaben gut voran. „Das läuft sehr gut“, sagte der SPD-Politiker am Abend beim Literaturfestival Lit.Cologne in Köln. „Ich hab‘ mir ganz fest vorgenommen, dass das Buch auf keiner Seite langweilig ist.“ Es solle schon 2027 erscheinen. „Also, es geht schnell.“
Zum Inhalt des Buchs sagte Scholz, dass es „Erinnerungen sein sollen, die sich mit der Politik beschäftigen“. Sein eigenes politisches Leben habe begonnen, als er mit 17 Jahren in die SPD eingetreten sei.
Auf die Frage, warum man solche Politiker-Autobiografien eigentlich lesen solle, sagte Scholz, vielleicht, weil man sich mit der jeweiligen Zeit auseinandersetzen wolle. Erwarten könne man sicher, dass der jeweilige Autor zu politischen Ereignissen Stellung nehme, vielleicht auch den einen oder anderen Fehler nicht unerwähnt lasse.
Scholz beschrieb sich selbst als leidenschaftlichen Leser. Auch in Regierungsämtern habe er gelesen, zum Beispiel auf Flügen. Es habe ihm immer dabei geholfen, die Welt besser zu verstehen. Bei der Auswahl von Büchern habe er sich früher in Buchhandlungen beraten lassen, heute lasse er sich zum Beispiel durch Empfehlungen in Zeitungen inspirieren.
Manchmal würden ihm beim Lesen auch die Augen feucht, sagte Scholz. „So abgestumpft möchte ich auch nicht sein, dass es mich nicht mehr berührt.“ Joggen tue er in seiner Freizeit auch, das aber eher, weil seine Frau ihn dazu anhalte.
Geschrieben von: redaktion
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