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Absage per SMS: Über Nacht platzt Friedrich Merz’ Minister-Plan

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Hintergrund
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Bundeskanzler Friedrich Merz steht bei der geplanten Umbildung seines Kabinetts überraschend vor einer personellen Lücke im Bundesministerium für Digitales und Verkehr. Eigentlich sollte im Rahmen der angekündigten Veränderungen neben weiteren Personalentscheidungen auch die Nachfolge von Verkehrsminister Patrick Schnieder präsentiert werden, doch der dafür vorgesehene Wunschkandidat sagte dem Kanzler in letzter Minute ab. Der CDU-Finanzexperte Fritz Güntzler teilte Merz nach übereinstimmenden Medienberichten um vier Uhr morgens per Textnachricht mit, dass er für das Amt nicht zur Verfügung stehe, da er seine fachlichen Schwerpunkte im Finanz- und Steuerbereich sehe und die Herausforderungen im Verkehrsressort nicht zu seinem Profil passten. Bei seiner anschließenden Presseerklärung musste der Kanzler die Neubesetzung des Ministeriums somit vorerst ausklammern, obwohl das Ausscheiden des bisherigen Amtsinhabers Patrick Schnieder weiterhin als beschlossene Sache gilt. Merz kündigte an, in den kommenden Tagen eine geeignete Nachfolge für die Spitze des Verkehrsministeriums vorzustellen, während die Opposition den Vorgang bereits als organisatorische Panne scharf kritisiert.

Geschrieben von: redaktion

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