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In Wuppertal wurde heute Nachmittag Geschichte geschrieben: Als erste Stadt in Deutschland hat sie die offizielle Baugenehmigung für einen Friedhof erteilt, der vollständig von muslimischen Gemeinden in Eigenregie errichtet und betrieben wird. Damit endet ein jahrelanger bürokratischer und politischer Vorlauf für ein Projekt, das bundesweit als wegweisendes Symbol für gelebte Integration und religiöse Vielfalt gilt.
Bisher waren muslimische Bestattungen in Deutschland fast ausschließlich auf kommunalen oder konfessionellen Friedhöfen in speziellen Grabfeldern möglich. Das Wuppertaler Vorhaben bricht mit dieser Tradition, indem es die Trägerschaft komplett in die Hände der muslimischen Gemeinschaft legt. Dies ermöglicht es, islamische Riten – wie die ewige Grabruhe und die spezifische Ausrichtung der Grabstätten – in einem eigenen, dauerhaft gesicherten Rahmen umzusetzen. Für die Initiatoren ist das Projekt weit mehr als nur eine organisatorische Neuerung; es ist ein tief verwurzeltes Bekenntnis zur neuen Heimat. Wer hier einen eigenen Friedhof baut, signalisiert unmissverständlich, dass er und seine Nachkommen gekommen sind, um zu bleiben – über den Tod hinaus.
Dass die Genehmigung erst heute erteilt werden konnte, verdeutlicht die Komplexität des Vorhabens. In Deutschland unterliegt das Friedhofswesen strengen gesetzlichen Auflagen, insbesondere was die langfristige Finanzierung und die dauerhafte Instandhaltung über Jahrzehnte hinweg betrifft. Die Wuppertaler Gemeinden mussten unter Beweis stellen, dass sie diese Verantwortung als privater Träger vollumfänglich tragen können. Mit dem heutigen Bescheid der Stadtverwaltung ist diese Hürde nun final genommen.
Über die Stadtgrenzen hinaus wird das „Wuppertaler Modell“ bereits jetzt als Blaupause für andere Kommunen gehandelt. Es zeigt, wie religiöse Bedürfnisse und deutsches Verwaltungsrecht erfolgreich in Einklang gebracht werden können. Während auf dem Gelände nun zeitnah die Erschließungsarbeiten beginnen, sendet dieser Tag ein klares Signal der Anerkennung an die muslimischen Bürgerinnen und Bürger: Ihre Kultur und ihre Traditionen sind nun auch institutionell in der deutschen Friedhofslandschaft fest verankert.
In Wuppertal wurde heute Nachmittag Geschichte geschrieben: Als erste Stadt in Deutschland hat sie die offizielle Baugenehmigung für einen Friedhof erteilt, der vollständig von muslimischen Gemeinden in Eigenregie errichtet und betrieben wird. Damit endet ein jahrelanger bürokratischer und politischer Vorlauf für ein Projekt, das bundesweit als wegweisendes Symbol für gelebte Integration und religiöse Vielfalt gilt.
Bisher waren muslimische Bestattungen in Deutschland fast ausschließlich auf kommunalen oder konfessionellen Friedhöfen in speziellen Grabfeldern möglich. Das Wuppertaler Vorhaben bricht mit dieser Tradition, indem es die Trägerschaft komplett in die Hände der muslimischen Gemeinschaft legt. Dies ermöglicht es, islamische Riten – wie die ewige Grabruhe und die spezifische Ausrichtung der Grabstätten – in einem eigenen, dauerhaft gesicherten Rahmen umzusetzen. Für die Initiatoren ist das Projekt weit mehr als nur eine organisatorische Neuerung; es ist ein tief verwurzeltes Bekenntnis zur neuen Heimat. Wer hier einen eigenen Friedhof baut, signalisiert unmissverständlich, dass er und seine Nachkommen gekommen sind, um zu bleiben – über den Tod hinaus.
Dass die Genehmigung erst heute erteilt werden konnte, verdeutlicht die Komplexität des Vorhabens. In Deutschland unterliegt das Friedhofswesen strengen gesetzlichen Auflagen, insbesondere was die langfristige Finanzierung und die dauerhafte Instandhaltung über Jahrzehnte hinweg betrifft. Die Wuppertaler Gemeinden mussten unter Beweis stellen, dass sie diese Verantwortung als privater Träger vollumfänglich tragen können. Mit dem heutigen Bescheid der Stadtverwaltung ist diese Hürde nun final genommen.
Über die Stadtgrenzen hinaus wird das „Wuppertaler Modell“ bereits jetzt als Blaupause für andere Kommunen gehandelt. Es zeigt, wie religiöse Bedürfnisse und deutsches Verwaltungsrecht erfolgreich in Einklang gebracht werden können. Während auf dem Gelände nun zeitnah die Erschließungsarbeiten beginnen, sendet dieser Tag ein klares Signal der Anerkennung an die muslimischen Bürgerinnen und Bürger: Ihre Kultur und ihre Traditionen sind nun auch institutionell in der deutschen Friedhofslandschaft fest verankert.
Geschrieben von: redaktion
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