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Das Entfernen von Körperbehaarung gehört für viele Frauen zur täglichen Hygiene. Als Alternative zur Rasur werden Enthaarungscremes angepriesen – aber sind diese wirklich effektiver?
Im Gegensatz zur gewöhnlichen Nassrasur liegen Enthaarungscremes einer chemischen Basis zugrunde – und versprechen somit eine schonende Entfernung unerwünschter Haare. Die darin enthaltenen Wirkstoffe reagieren mit der Haut, dabei finden folgende Prozesse statt: Zuerst wird der natürliche Säureschutzmantel durchbrochen, um die Poren zu öffnen. Anschließend greift die in Enthaarungscreme enthaltene Natronlauge (Thioglykolsäure) die Proteinstruktur, kurz Keratin genannt, die Haare an. Übersetzt bedeutet das: Die Härchen lösen sich auf und bleiben als gelartige Masse auf der Haut zurück. Und genau diese können Sie zum Schluss mit einem Spatel ganz einfach abwischen. So lautet zumindest die Theorie.
Vorteile:
Nachteile:
Rasieren ist kein Hexenwerk, dennoch sollten Sie bei der Anwendung von Enthaarungscremes einige wichtige Punkte beachten: Tragen Sie die Creme nur auf die Körperstelle auf, die Sie in dem Moment enthaaren wollen – vermeiden Sie eine großflächige Verteilung. Lassen Sie die Inhaltsstoffe nur so lange einwirken, wie es in dem Beipackzettel steht. Andernfalls kann Ihre Haut gereizt reagieren. Anschließend entfernen Sie die aufgelösten Haare mit dem mitgelieferten Spatel und spülen Ihre Haut mit warmem Wasser ab, sodass keine Cremerückstände darauf zurückbleiben. Um den Säureschutzmantel Ihrer Haut nach der Rasur zu aktivieren, sollten Sie die rasierten Körperstellen mit einer feuchtigkeitsspendenden Lotion eincremen. Verwenden Sie ein Produkt, das frei von Duftstoffen und Alkohol ist.
Geschrieben von: redaktion
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