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Im Atomstreit zwischen dem Iran und der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA sorgt eine neue Eskalation für weltweite Empörung. Die regimetreue iranische Tageszeitung „Kayhan“ hat offen die Todesstrafe für den IAEA-Chef Rafael Grossi gefordert. Die Zeitung wirft Grossi vor, „für Israel spioniert“ zu haben – eine Behauptung, für die es keinerlei Beweise gibt. Beobachter werten den Gewaltaufruf als klaren Angriff mit Rückendeckung des iranischen Regimes.
Hintergrund ist ein Bericht der IAEA, der laut iranischer Darstellung die jüngsten israelischen Angriffe und den zwölftägigen Krieg ausgelöst haben soll. Die IAEA hatte dem Iran vorgeworfen, sein Atomprogramm nicht vollständig offengelegt und damit gegen internationale Verpflichtungen verstoßen zu haben. Das iranische Parlament hat daraufhin die Zusammenarbeit mit der IAEA ausgesetzt.
Die Drohungen gegen Grossi stoßen international auf scharfe Kritik. US-Außenminister Marco Rubio bezeichnete die Forderungen nach „Verhaftung und Hinrichtung“ als „inakzeptabel und verurteilenswert“. Auch das Heimatland des IAEA-Chefs, Argentinien, fordert Schutz für Grossi und sein Team.
Die Lage bleibt angespannt – der Westen fordert den Iran zur Rückkehr an den Verhandlungstisch auf, während die verbalen Angriffe aus Teheran weitergehen.
Geschrieben von: redaktion
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