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Das Land Nordrhein-Westfalen steuert dem zunehmenden Problem sogenannter „Elterntaxis“ entgegen und startet zu diesem Zweck ein gezieltes Modellprojekt in den Kommunen Wesseling, Bocholt und Lohmar. Übergeordnetes Ziel dieser Initiative ist es, die Sicherheit von Kindern auf ihrem täglichen Schulweg – egal ob sie diesen zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegen – maßgeblich zu erhöhen.
Zur effektiven Beruhigung und Kontrolle der eigens eingerichteten Schulstraßen kommen moderne technische Lösungen zum Einsatz: Unter anderem sollen versenkbare Poller, digitale Schranken sowie spezielle Zugangssysteme verhindern, dass Unbefugte oder elterlicher Bringverkehr in die geschützten Abschnitte einfahren. Für die Umsetzung und Erprobung dieser Maßnahmen stellt das Land NRW Fördergelder in Höhe von bis zu 270.000 Euro zur Verfügung. Die gewonnenen Praxiserfahrungen und Erkenntnisse aus den drei Pilotkommunen sollen im Anschluss als Orientierungshilfe und Richtlinie für weitere Städte und Gemeinden im Land dienen.
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