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Wie weiter nach dem Schock? (Presseklub Spezial) Micky Beisenherz & Studio Bummens
Wer heute Nachmittag in Köln-Deutz unterwegs ist, braucht etwas Geduld. Im Rhein auf Höhe des Rheinparks ist eine Fünf-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Der Blindgänger muss noch heute entschärft werden.
Für den Einsatz richtet die Stadt einen Evakuierungsradius von rund 400 Metern ein. Betroffen sind unter anderem der Rheinpark, der Tanzbrunnen, das RTL-Gelände sowie Teile des linken Rheinufers. Rund 360 Anwohner müssen ihre Wohnungen verlassen. Auch Beschäftigte in den betroffenen Gebäuden sind von der Evakuierung betroffen. Die Bewohner des Vincenz-Hauses werden innerhalb der Einrichtung in sichere Bereiche gebracht.
Gefunden wurde die Bombe wegen des niedrigen Wasserstands im Rhein. Bevor der Kampfmittelbeseitigungsdienst mit der Entschärfung beginnen kann, muss der Blindgänger zunächst aus dem Flussbett geborgen werden. Dafür wird derzeit ein passender Radlader organisiert. Wann die Entschärfung startet, ist noch offen.
Rund um den Fundort gelten bereits umfangreiche Sperrungen. Die Kölner Seilbahn hat ihren Betrieb eingestellt. Autofahrer sollen das Gebiet weiträumig umfahren, Fußgänger und Radfahrer den Rheinpark meiden. Wer betroffen ist, kann sich in der Cafeteria des Marienhospitals informieren. Bis die Bombe entschärft ist, müssen sich Besucher und Anwohner auf Einschränkungen einstellen.
Geschrieben von: Yanyu Zheng
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