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Rekord-Niedrigwasser belastet NRW

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Hintergrund
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Nach dem trockensten Juli seit Beginn der Wetteraufzeichnungen kämpft Nordrhein-Westfalen mit extremen Niedrigständen seiner Flüsse. Am Rhein wurden in Köln, Bonn, Düsseldorf und Rees neue historische Rekord-Tiefstände gemessen, während Duisburg-Ruhrort seinen bisherigen Rekordwert erneut erreichte. Das Ausmaß der Trockenheit zeigt sich besonders anschaulich in der ehemaligen Wuppermündung bei Leverkusen, wo historische Schiffe wie die „Recht“ mittlerweile vollständig auf dem ausgetrockneten Flussbett liegen.

Die Folgen für Wirtschaft und Freizeit sind gravierend. Zwar bleibt der Rhein für die Binnenschifffahrt behördlich geöffnet, die Schiffe können Fahrrinnen jedoch nur noch mit stark reduzierter Ladung passieren. Um die gewohnten Frachtmengen zu transportieren, müssen mehr Schiffe eingesetzt werden, was die Logistikkosten spürbar erhöht. Auch der Tourismus und der Freizeitsport sind massiv betroffen: Bei Flusskreuzfahrten kommt es zu Ausfällen und Fahrplanänderungen, Events wie die „Kölner Lichter“ mussten verkleinert werden, und Sportboote stecken in den Yachthäfen fest. Neben dem Rhein führen auch zahlreiche kleinere Flüsse wie Sieg, Dhünn, Ahr oder Lenne zu wenig Wasser, sodass Wassersport dort derzeit kaum möglich ist.

Geschrieben von: redaktion

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