Niederrhein-Ruhrgebiet

Urteil sorgt für Unsicherheit beim Kiesabbau am Niederrhein

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Hintergrund
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Nach dem Urteil des Oberverwaltungsgerichts Münster wächst am Niederrhein die Sorge um die Zukunft des Kiesabbaus. Betroffen sind unter anderem Unternehmen im Kreis Wesel, die auch das Ruhrgebiet mit Sand und Kies für die Betonproduktion versorgen.

Die Kiesbranche befürchtet, dass ohne einen gültigen Regionalplan neue Abbauflächen vorerst nicht erschlossen werden können. Dadurch könnte die Produktion in den kommenden Jahren zurückgehen. Vertreter der Unternehmen warnen vor Unsicherheit für die Bauwirtschaft und möglichen Auswirkungen auf Arbeitsplätze.

Der Kreis Wesel sieht die Lage dagegen gelassener. Nach Angaben der Kreisverwaltung reichen die bereits genehmigten Abbauflächen noch für deutlich mehr als zehn Jahre. Jetzt fordern sowohl Kommunen als auch die Branche möglichst schnell einen neuen und rechtssicheren Regionalplan.

 

Geschrieben von: Yanyu Zheng

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