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Illegale Müllablagerungen verursachen in Köln immer höhere Kosten. Nach Angaben der Kölner Abfallwirtschaftsbetriebe müssen jedes Jahr große Mengen illegal entsorgten Mülls beseitigt werden. Die Kosten für die Entsorgung liegen inzwischen bei mehr als 15 Millionen Euro pro Jahr.
Auch die Zahl der gemeldeten Fälle ist in den vergangenen Jahren gestiegen. Die Kosten für die Beseitigung werden über die Müllgebühren von Bürgern und Unternehmen finanziert.
Um gegen das Problem vorzugehen, setzt die Stadt Köln auf sogenannte Mülldetektive. Diese sollten laut dem städtischen „Masterplan Sauberkeit“ eigentlich bereits seit Anfang 2025 im Einsatz sein. Das Konzept befindet sich jedoch weiterhin in der Ausarbeitung.
Die Ermittler sollen künftig Verursacher illegaler Müllablagerungen aufspüren und Verstöße konsequenter verfolgen. Andere Städte in Nordrhein-Westfalen setzen bereits auf ähnliche Maßnahmen und berichten von positiven Erfahrungen.
Die Stadt Köln hofft, mit den geplanten Mülldetektiven die Zahl der wilden Müllkippen langfristig zu senken und die hohen Entsorgungskosten zu reduzieren.
Geschrieben von: Yanyu Zheng
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