play_arrow
Radio MusicStar .Regional via DAB+
play_arrow
#13 | KREBS IST SO EIN BESCHISSENES TABU! - MIT SUSANNE KLEHN RE*PLAY
play_arrow
Link mit dem Zaunpfahl (mit Gregor Peter Schmitz) Micky Beisenherz & Studio Bummens
play_arrow
„Meine Oma hat mir Zeichen geschickt.“ — Gibt es ein Leben nach dem Tod? ALL EARS ON YOU
Auf der hauseigenen Entwicklerkonferenz WWDC hat Apple eine rundum erneuerte, tief ins Betriebssystem integrierte Version seiner Assistenzsoftware Siri vorgestellt, die künftig auch als eigenständige App fungiert. Durch den Zugriff auf Systemkontexte wie Nachrichten und Kontakte soll die neue KI besonders personalisierte Hilfestellungen bieten. Technisch basiert die Software unter anderem auf Modellen des Konkurrenten Google, wobei Apple betont, dass der Datenschutz der Nutzer gewahrt bleibt. Die Markteinführung startet im Herbst zunächst auf Englisch.
Allerdings werden Nutzer in der Europäischen Union auf iPhones und iPads vorerst keinen Zugriff auf diese Funktionen erhalten. Apple begründet dies mit den strengen Vorgaben des EU-Digitalgesetzes (DMA). Der Konzern wirft der EU-Kommission vor, durch die geforderte vollständige Öffnung des Systems für Drittanbieter die Privatsphäre der europäischen Nutzer zu gefährden. Einen datenschutzfreundlichen Kompromissvorschlag seitens Apple habe die Kommission abgelehnt. Auf Mac-Computern und der Vision Pro wird die neue Siri hingegen auch in der EU verfügbar sein, da Apple in diesen Segmenten nicht als marktmächtiger „Gatekeeper“ eingestuft ist.
Trotz des verzögerten KI-Starts und der starken Konkurrenz durch Google und Samsung konnte Apple seine Verkaufszahlen zuletzt weiter steigern und die weltweite Marktführerschaft im Smartphone-Segment übernehmen. Die diesjährige Konferenz markiert zudem einen Wendepunkt in der Führungsebene: Es ist die letzte WWDC für Konzernchef Tim Cook, dessen Posten im September vom bisherigen Hardware-Chef John Ternus übernommen wird.
Geschrieben von: redaktion
Beitrags-Kommentare (0)