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Wie weiter nach dem Schock? (Presseklub Spezial) Micky Beisenherz & Studio Bummens
Der ORF und die Europäische Rundfunkunion (EBU) haben die Startreihenfolge für das ESC-Finale bekannt gegeben. Sarah Engels muss mit einer undankbaren Platzierung vorliebnehmen.
Am Samstag wird in Wien der Eurovision Songcontest stattfinden. Für Deutschland tritt Sarah Engels mit ihrem Song „Fire“ an. Sie wird dabei direkt nach dem dänischen Favoriten Søren Torpegaard Lund auftreten – als zweiter Act des Abends.
Die Startposition beim ESC spielt durchaus eine relevante Rolle. Allgemein gilt die Tendenz, dass eine der späteren Platzierungen meistens besser ist. Die Lieder, die gegen Ende der Show gesungen werden, bleiben den Zuschauern eher im Gedächtnis. Künstler, die am Anfang auf der Bühne stehen, haben es statistisch schwerer, da das Televoting noch nicht in Schwung gekommen ist. Der zweite Startplatz gilt bei Fans des ESC als „Todesstartplatz“, da er statistisch gesehen selten zu einem Sieg führt.
Neunmal landeten Acts vom zweiten Startplatz auf dem letzten Platz, dreimal davon mit null Punkten. Im ESC-Finale 2025 in Basel bestätigte Luxemburgs Laura Thorn den Mythos: Sie startete als Zweite und belegte am Ende Rang 22 von 26. Ein Gegenbeispiel ist Großbritannien. 1965 erreichte das Vereinigte Königreich von Startplatz 2 aus den zweiten Gesamtrang, 1997 und 2002 landeten weitere Acts von dort auf Rang drei. Lena Meyer-Landrut startete 2010 von Platz 22 aus und gewann den Wettbewerb.
Geschrieben von: redaktion
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