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Die Deutschen bezahlen ihre Einkäufe zunehmend seltener mit Münzen und Scheinen. Der Griff zur Plastikkarte oder zum Smartphone an der Kasse ist mittlerweile für viele Verbraucher der Standard geworden. Laut der aktuellen Studie des EHI Retail Institute baut das klassische Bargeld weiter massiv ab, während sich der bargeldlose Zahlungsverkehr fest im Handel etabliert hat.
Der Anteil der Kartenzahlungen am Gesamtumsatz im stationären Einzelhandel ist deutlich gewachsen und liegt aktuell bei knapp 63,5 Prozent. Im Gegenzug verliert das Bargeld an Bedeutung und fällt auf einen Umsatzanteil von nur noch gut 33,8 Prozent zurück. Besonders die Nutzung von mobilen Endgeräten wie Smartphones oder Smartwatches verzeichnet dabei laut EHI-Analysen einen signifikanten Anstieg. Wenn es jedoch um die reine Anzahl der einzelnen Kassiervorgänge geht, bleibt Bargeld mit knapp 54,6 Prozent aller Transaktionen vorerst noch die am häufigsten genutzte Zahlweise. Experten prognostizieren jedoch, dass der Bar-Umsatzanteil bald unter die Drittelmarke fallen wird.
Paradoxerweise führt der Rückgang an echten Barzahlungen im Handel zu einem neuen Problem: Viele Geschäfte stoßen an ihre Grenzen, wenn Kunden an der Kasse den sogenannten „Cash-Back“-Service nutzen und sich zusätzlich Geld vom Konto auszahlen lassen. Da die Kassen durch die vielen Kartenzahlungen der anderen Kunden schlichtweg nicht mehr so gut mit Bargeld gefüllt sind, kommt es mancherorts bereits zu temporären Bargeld-Engpässen im Supermarkt. Zudem belastet dieser Service die Einzelhändler zunehmend finanziell, da die Banken hierfür im Jahr 2024 bereits rund 19 Millionen Euro an Gebühren von den Händlern kassierten
Geschrieben von: redaktion
Die Sendung fungiert als Filter in einer überfluteten Musikwelt. Wir spielen nicht die Top 40, sondern die Hits von morgen und die Perlen von gestern, die heute noch inspirieren. Der Vibe ist urban, authentisch und leidenschaftlich.
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