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Russell Brand ist seit Jahren mit Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs konfrontiert. Nun sprach er in den USA offen über die Vorwürfe. Und gesteht Fehler ein.
In einer neuen Folge der amerikanischen „The Megyn Kelly Show“ hat der britische Comedian Russell Brand über die gegen ihn erhobenen Vorwürfe der sexuellen Belästigung gesprochen. Der 50-Jährige wurde im September 2023 zum ersten Mal des Missbrauchs beschuldigt, inzwischen sind weitere Anschuldigungen dazu gekommen.
Brand war im Dezember vergangenen Jahres wegen Vergewaltigung einer Frau als auch wegen sexueller Übergriffe angeklagt worden. Anfang dieses Monats wurde er nun mit einem weiteren Fall der Vergewaltigung konfrontiert. Er sagt dagegen, alle sexuellen Kontakte seien einvernehmlich gewesen, und weist alle Vorwürfe zurück. Vor Gericht plädierte er auf nicht schuldig.
Er sagte jetzt: „In Europa und Großbritannien, wo ich herkomme, liegt das legale Alter zur Einwilligungsfähigkeit in Sex bei 16 Jahren. Ich habe mit einer 16-Jährigen geschlafen, als ich 30 war. Aber ich war eine andere Person, als ich 30 war.“
Er fuhr fort: „Ich war viel jünger, und ich war ein unreifer 30-Jähriger. Bei einvernehmlichem Sex, gibt es ein starkes Machtgefälle, wenn man ein berühmter Mann ist. (…) Ich denke, das beinhaltet Ausbeutung.“ Außerdem sei sein sexuelles Benehmen egoistisch gewesen und er habe zu wenig darüber nachgedacht – wenn er überhaupt nachgedacht habe.
Laut einer Recherche mehrerer britischer Zeitschriften beschuldigen mehrere Frauen ihn einer Reihe von Sexualvergehen. Eine Frau sagte demnach aus, sie sei mit dem Schauspieler im Alter von 16 Jahren ausgegangen. Damals habe er zu ihr gesagt: „Es ist mir scheißegal, ob du 12 bist. Ich muss nur wissen, wo ich rechtlich stehe.“ Insgesamt werfen ihm sechs Frauen verschiedene Formen sexueller Gewalt vor. Die Gerichtsverfahren laufen noch, bislang wurde er nicht verurteilt.
Geschrieben von: redaktion
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