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Hochferat! (mit Anke Myrrhe) Micky Beisenherz & Studio Bummens
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Elifant im Raum Micky Beisenherz & Studio Bummens
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Elifant im Raum Micky Beisenherz & Studio Bummens
In Leverkusen verschärft sich die Haushaltskrise drastisch: Die Stadtverwaltung will in den kommenden zehn Jahren 131 Vollzeitstellen abbauen, um ein Millionenloch in der Kasse zu stopfen. Wie Oberbürgermeister Stefan Hebbel gestern Abend erklärte, ist die finanzielle Lage der Stadt so ernst wie noch nie zuvor.
Die gute Nachricht für die Beschäftigten im Rathaus: Niemand verliert seinen Job. Die Stadt nutzt den sogenannten „natürlichen Abgang“, da in den nächsten zehn Jahren ohnehin fast 900 Mitarbeiter in den Ruhestand gehen, werden viele dieser Stellen einfach nicht mehr nachbesetzt.
Für die Bürgerinnen und Bürger in Leverkusen wird das allerdings spürbare Folgen haben. Hebbel warnte davor, dass sich der Service der Stadt verändern wird. Konkret heißt das: Längere Wartezeiten bei Anträgen, verkürzte Öffnungszeiten im Museum Morsbroich und weniger Veranstaltungen im Forum.
Insgesamt will die Stadt durch diese und weitere Sparmaßnahmen rund 14,5 Millionen Euro einsparen. Um die Arbeit trotz weniger Personal zu schaffen, setzt die Verwaltung verstärkt auf Digitalisierung und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Am kommenden Mittwoch muss sich nun der Hauptausschuss mit den Plänen befassen.
Geschrieben von: Yanyu Zheng
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