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Die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) hat die Lufthansa-Gruppe erneut fest im Griff. Seit Montag läuft ein großflächiger Pilotenstreik, der den Flugplan in ganz Deutschland durcheinanderwirbelt. Während die Kernmarke Lufthansa sowie die Töchter Cargo und CityLine bis einschließlich Dienstag (14. April, 23:59 Uhr) bestreikt werden, hat die Gewerkschaft bereits die nächste Eskalationsstufe gezündet: Weitere Ausstände sind für den 16. und 17. April angekündigt.
An den beiden großen Drehkreuzen in Nordrhein-Westfalen ist die Lage angespannt. Da Lufthansa in Düsseldorf und Köln/Bonn primär Zubringerflüge zu den Hubs Frankfurt und München anbietet, trifft der Streik vor allem Geschäftsreisende und Umsteiger hart.
Flughafen Düsseldorf (DUS): Hier geht bei der Lufthansa fast nichts mehr. Von 16 geplanten Lufthansa-Abflügen mussten bereits 14 annulliert werden. Lediglich vereinzelte Verbindungen nach München konnten (Stand heute) aufrechterhalten werden.
Flughafen Köln/Bonn (CGN): Auch hier herrscht gähnende Leere an den Check-in-Schaltern der Kranich-Airline. Insgesamt fielen 8 Lufthansa-Verbindungen sowie zahlreiche Flüge der Tochter Eurowings (die schwerpunktmäßig am Montag bestreikt wurde) aus. Betroffen sind vor allem die Strecken nach München und Frankfurt.
Status prüfen: Fahrt nicht auf gut Glück zum Flughafen! Checkt den Status eures Fluges online oder in der Lufthansa-App.
Umbuchung: Die Airline bietet kostenlose Umbuchungen auf Flüge bis zum 23. April an.
Bahn-Option: Bei innerdeutschen Flügen kann das Ticket oft in ein Bahnticket umgewandelt werden.
Tipp: Wenn euer Flug gestrichen wurde, habt ihr Anspruch auf Verpflegung vor Ort oder eine Erstattung. Da die Gewerkschaft bereits neue Streiks für Donnerstag und Freitag angekündigt hat, bleibt die Lage für den Rest der Woche extrem volatil.
Geschrieben von: redaktion
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