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Der Irankrieg verteuert Energie. Auch Lebensmittelpreise sind gestiegen. Nach Einschätzung des Schaustellerbunds sind mehr und mehr Betriebe gezwungen, Preise anzupassen.
Der Deutsche Schaustellerbund (DSB) rechnet wegen steigender Energie- und Lebensmittelkosten mit Preiserhöhungen auf Jahrmärkten. „Wir sehen noch keinen generellen Preisschub, aber eine wachsende Zahl von Betrieben wird gezwungen sein, ihre Preise dieser Entwicklung anzupassen“, sagte DSB-Hauptgeschäftsführer Frank Hakelberg.
Hakelberg begründete die Aussage damit, dass Schausteller häufig den Spielort wechselten. Fahrgeschäfte, Buden und Wohnquartiere transportiere man bis zu 25 Mal im Jahr von einem Spielort zum anderen. Gestiegene Energiekosten machten sich deshalb erheblich bemerkbar. Auch gestiegene Kosten von Lebensmitteln bereiteten den Schaustellern Sorgen.
Spielräume für Preiserhöhungen seien aber sehr eng, sagte Hakelberg weiter. „Denn die Schausteller fühlen sich dem Ziel verpflichtet, die Volksfeste, also auch die Preise dort, so zu gestalten, dass der Besuch der Feste für alle Menschen attraktiv und erschwinglich bleibt.“
Appell an die Politik
Ähnlich hatte sich bereits der Vorsitzende des Schaustellerverbands Mecklenburg-Vorpommerns, Peer Hamberger, geäußert. Hamberger rief außerdem die Politik auf, die Schausteller zu entlasten, damit die Preise auf den Volksfesten nicht erhöht werden müssten.
Im März führte der Irankrieg zu einem Anstieg der Inflation. Die Inflationsrate lag in dem Monat vorläufig bei 2,7 Prozent nach 1,9 Prozent im Februar, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Es handelte sich um den höchsten Wert seit Januar 2024, als die Inflationsrate 2,9 Prozent betrug.
Geschrieben von: redaktion
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